Anzeige

Nest-Deal befördert Google auf Allzeithochs

Nest-Thermostat: Edel, hilfreich und gut
Nest-Thermostat

Die Wall Street liebt den Deal: Google bekommt für seine Nest-Übernahme von der Börse frenetischen Applaus gespendet. Die Aktie stürmt, befeuert durch die 3,2 Milliarden Dollar-Akquisition, auf neue Allzeithochs. Schöner Nebeneffekt für Google: Die Anteilsscheine der Internetsuchmaschine verteuerten sich an der Wall Street fast um das Dreifache des Kaufpreises.

Anzeige
Anzeige

Der Markt hat gesprochen: Neun Milliarden Dollar war Google am Tag nach der Übernahme mehr an der Börse wert – die Reaktion der Anleger auf die Überraschungsübernahme von Nest kann man getrost als frenetisch bezeichnen. Im Umkehrschluss bedeutet das nichts anderes als: Google hat den Kaufpreis in Höhe von 3,2 Milliarden Dollar binnen sechseinhalb Stunden an der Börse gleich wieder doppelt raus.

Woher kommt die Euphorie? „Google setzt sein Geld sinnvoller ein als es auf der Bank liegen zu lassen“, erklärt Wall Street-Ikone James Cramer die Reaktion der Börse. „Der Kauf unterstreicht, dass Google die Psyche des Verbrauchers versteht. Das bedeutet: Alles, was den Konsument durch ein Gerät enger mit dem Internet verbindet, muss als ein Gewinn betrachtet werden.“

Anzeige

Bleibt auch am Tag danach die Frage, wieso Apple sich diese Gelegenheit entgegen ließ. „Auch wenn sich Apples Designguru Jony Ive und Nest-CEO Tony Fadell nicht leiden können, sieht es immer noch so aus, als hätte Apple Nest kaufen müssen“, findet etwa Henry Blodget vom Business Insider. „Es scheint, als ob sich ein Trend fortsetzt: Google repariert seine Schwächen (Hardware) einfach effizienter als Apple seine eigene Schwachstellen (Software)“, merkt der frühere Internetaktien-Analyst an.

„Google isst Apples Lunch“, übt auch das Techportal Mashable Kritik. „Google hat eine komplett andere Strategie als Apple. In einem Zeitalter, in dem Verbraucher sich in ein Ökosystem einkaufen genauso wie sie einfach Produkte kaufen, lässt Apples vorsichtiger Perfektionismus das Unternehmen immer mehr an der Seitenlinie.“

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*