iBruch: Einbrecher rasen in Apple-Store

Brauchten die Gangster noch fix Weihnachtsgeschenke? Am frühen Montagmorgen, gegen 4.15 Uhr, brachen unbekannte in den Berliner Apple-Store ein, indem sie mit dem Auto durch den verglasten Eingang rasten und erst an den Regalen parkten. Dort bedienten sie sich und flüchteten. Wie viele iMacs, Mac-Books, iPhones, iPods und iPads die Diebe mitgehen ließen, ist noch unbekannt. Auch der Gesamtschaden steht noch nicht fest.

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Der Apple-Bruch ist nicht die erste Tat, die nach diesem Muster ablief. Schon länger leiden die Berliner Elektronikmärkte unter Einbrüchen, die nach genau dieser Vorgehensweise ablaufen. Insgesamt sieben solcher Taten zählten bislang die Ermittlungsbehörden. Zum letzten Mal schlugen die Täter am 18. Dezember in einem Elektronikmarkt in Berlin-Zehlendorf zu. Allerdings scheint sich die Polizei nicht gänzlich sicher zu sein, ob es zwischen allen Taten einen Zusammenhang gibt.

Im Fall des Apple-Stores, der erst im Mai am Kurfürstendamm eröffnet wurde, geht die Polizei von mehreren Tätern aus, die mit mindestens zwei Autos operiert haben sollen. Mit einem PKW rasten sie in den iLaden und mit dem zweiten flüchteten sie. Laut dpa rechnen die Ermittlungsbehörden offenbar schon mit einem Beute-Wert von über 100.000 Euro.

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