Apples China Mobile-Deal endlich offiziell

Weihnachtsgeschenk für Apple: Am Sonntagabend gab Apple selbst per Pressemeldung bekannt, dass es ab dem 17. Januar endlich bei China Mobile seine beiden neuen iPhones 5s und 5c vertreiben wird. Die Vorbestellungen werden ab Mittwoch angenommen. Damit endet für Apple eine mehrjährige Saga, die zuletzt zur regelrechten Posse wurde – die Kooperation wurde einfach nicht verkündet. Nun ist der vielleicht wichtigste Vertragsabschluss der Konzerngeschichte fix und Apple hat 2014 neues Wachstumspotenzial.

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Weihnachtsgeschenk für Apple: Am Sonntagabend gab Apple selbst per Pressemeldung bekannt, dass es ab dem 17. Januar endlich bei China Mobile seine beiden neuen iPhones 5s und 5c vertreiben wird. Die Vorbestellungen werden ab Mittwoch angenommen. Damit endet für Apple eine mehrjährige Saga, die zuletzt zur regelrechten Posse wurde – die Kooperation wurde einfach nicht verkündet. Nun ist der vielleicht wichtigste Vertragsabschluss der Konzerngeschichte fix und Apple hat 2014 neues Wachstumspotenzial.
Der hollywoodreife Abschluss eines wahren Achterbahnjahres von Apple ist perfekt: Im Rückwärtsgang mit immer stärker schrumpfenden Gewinnen gestartet, kann Apple nun einen Tag vor Weihnachten den Deal präsentieren, der den iKonzern wieder zurück in die Wachstumszone führen dürfte – der sehnlichst erwartete Vertragsabschluss mit dem weltgrößten Mobilfunkkonzern China Mobile. 
Dabei sah es vergangene Woche noch so aus, als sollte auch 2013 ohne Deal enden. Obwohl das Wall Street Journal und Reuters Anfang Dezember Vollzug meldeten, wurde die längst als sicher geglaubte Kooperation vergangenen Mittwoch nicht wie erwartet auf der konzerneigenen Mobilkonferenz von China Mobile verkündet.

"Wir haben heute keine Ankündigung zu machen", erklärte China Mobile-Aufsichtsratschef Xi Guohua. Die Wall Street reagierte entgeistert und schickte die Apple-Aktie kurzfristig 15 Dollar in die Tiefe.

China Mobile-Deal: Das fehlende Stück in Apples Mobilfunk-Puzzle
Dabei war der Deal, der sich über seit sechs Jahre anbahnte, so wichtig für Apple. China Mobile ist das fehlende Stück in Apples Mobilfunk-Puzzle. Seit Verizon Wireless 2011 und NTT Docomo vor zwei Monaten hatte Apple Vertragsabschlüsse mit allen großen Providern –  nur eben nicht mit dem größten. Die Auslieferung an bis zu 760 Millionen potenzielle Kunden in China ging Apple Jahr für Jahr durch die Lappen.
In einer Zeit, in der der iKonzern an seine Wachstumsgrenzen stößt und 2013 den ersten Gewinnrückgang seit mehr als einem Jahrzehnt zu beklagen hatte, ist der Vertragsabschluss das Zünglein an der Waage, der Apple nachhaltiger wieder in die Erfolgsspur bringen würde als etwa eine neue iPad-Generation. 




"Eine mehrjährige Vereinbarung getroffen"
Auf allein 17 Millionen verkaufte iPhones taxierte Staranalyst Gene Munster das zusätzliche Absatzpotenzial des Deals im laufenden Geschäftsjahr, in dem das wichtige Weihnachtsquartal fehlt. Katy Huberty von Morgan Stanley sieht  unterdessen nur noch zusätzliches Absatzpotenzial von 12 Millionen Geräten im Geschäftsjahr 2014.
Ab dem 17. Januar kann nun über die tatsächlichen Verkäufe akribisch genau Buch geführt werde, denn das ist Stunde Null, in der Apple seine beiden neuen iPhones 5c und 5s endlich über den weltgrößten Mobilfunkbetreiber vertreibt – und zwar über mehrere Jahre. "Apple und China Mobile haben eine mehrjährige Vereinbarung getroffen", teilte der iKonzern Sonntagnacht mit.
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