Spiegel Online spart bei englischer Ausgabe

Die englischsprachige Ausgabe von Spiegel Onlie ist publizistisch ein großer Erfolg. Vor allem die Berichterstattung zur NSA-Spähaffäre brachte den Hamburgern viel internationales Renommee und viele Zugriffe. Doch nun soll laut Tagesspiegel bei "Spiegel english" der Rotstift angesetzt werden. Das Ressort wird von fünf auf 1,4 Stellen zusammengestrichen.

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Der Tagesspiegel zitiert aus einem Schreiben des Betriebsrats, in dem von "Kahlschlag" die Rede ist. Gerade erst sei den Mitarbeitern des englischsprachigen Ressorts von der Chefredaktion attestiert worden, dass sie hervorragende Arbeit leisten, nun folge ein Mitarbeiter-Abbau. Der Betriebsrat laut Tagesspiegel: "Jeden Mitarbeiter des Spiegel-Verlags kann es jederzeit erwischen, völlig unabhängig von seiner Leistung."

Auch beim Print-Spiegel rücken die Personalkosten offenbar ins Visier der Verlagsführung. Mitarbeitern, darunter auch renommierten Autoren, sollen Abfindungen und Aufhebungsverträge angeboten worden sein, die teilweise angenommen wurden.

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