Lars von Trier bringt Kritiker zum Orgasmus

Lars von Trier ist und bleibt das Enfant terrible der Filmbranche. Seit Wochen tauchen vermehrt Trailer und Bildmaterial zu seinem neuen Skandalstreifen “Nymphomaniac” im Netz auf. Im wenigen Tagen läuft der Film in Dänemarks Kinos an. Scheinbar um die versammelte Filmpresse noch mehr aufzurütteln als es mit einer geplante Hardcore-Variante seines Sex-Streifens möglich ist, hat der Filmemacher kurzerhand dänische Filmkritiker für ein Filmplakat verpflichten können. Darauf sind sie beim simulierten Orgasmus zu sehen.

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Unten der Bildreihe ist zu lesen: “Sie alle kommen zur Bodil Award Show. Du auch? Damit dürfte es von Trier wohl einmalig in der Geschichte der Kino-Promotion gelungen sein, in Zusammenarbeit mit Vertretern der Presse Werbung für einen Film zu machen – zumal “Nymphomaniac” durchaus das Potenzial hat, die Gemüter zu erhitzen.

Neben Charlotte Gainsbourg hat von Trier unter anderem Nicole Kidman, Uma Thurman, Willem Dafoe und Shia LaBeouf für sein Sex-o-Rama verpflichten können. Darüber hinaus kursieren Gerüchte, wonach es eine zweite, explizitere Version geben soll, in der Porno-Darsteller mitgespielt haben. Ob "Nymphomaniac" ein Flop wird oder nicht: Im Netz soll der Film auch stattfinden. Die Produzentin Louise Vesth bestätigte gegenüber TubeFilter, dass eine eigene Webserie geplant ist. 
Mit der lustigen Plakataktion wollen die Filmkritiker ein wenig die Vorurteile über die Branche entkräften. "Die Menschen denken, wir sitzen in unserem Elfenbeinturm und blicken auf die Filmwelt herab – ohne dabei Spaß zu haben", heißt es in einem Statement. "Aber genauso können wir uns auf ein tolles Filmerlebnis freuen."
In Kopenhagen läuft "Nymphomaniac" bereits am 25. Dezember an, in den USA wohl erst im März 2014.

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