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Nikolaus Röttger wird neuer Wired-Chef

Die Nachfolge von Alexander von Streit beim Technikmagazin Wired ist geklärt. Nikolaus Röttger übernimmt ab April 2014 als neuer Chefredakteur das Blatt. Das bestätigte Condé Nast auf MEEDIA-Anfrage. Der 37-Jährige hatte erst im August 2013 die Leitung von Gründerszene.de übernommen, die er nun wieder abgeben wird. Auch zur Erhöhung der Erscheinungsfrequenz gibt es nun eine Entscheidung seitens des Verlags: Ab Herbst 2014 kommt Wired zehnmal pro Jahr.

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Alexander von Streit wird sich neuen Aufgaben widmen. Er übernahm die Chefredaktion 2012 von Thomas Knüwer, der die erste Ausgabe der Deutschland-Ausgabe verantwortete. Der freie Journalist entwickelte das Blatt in den folgenden vier Ausgaben weiter. Nun folgte Röttger, der erst vor wenigen Monaten die Chefredaktion bei Gründerszene.de übernommen hatte. Zuvor entwickelte der 37-Jährige das Wirtschaftsmagazin Business Punk und war dort als Redaktionsleiter tätig, schrieb für die Financial Times Deutschland sowie jetzt.de, sueddeutsche.de und Yahoo.

"Es gibt wenige Medienmarken, die ein so großes Zukunftspotential in sich bergen wie Wired", erklärt Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland und Vice President von Condé Nast International. "Nach der Testphase am deutschen Markt werden wir die Marke nun mit einem medienübergreifenden Konzept voll entwickeln. Ich freue mich sehr, dass wir für diese spannende nächste Entwicklungsstufe mit Nikolaus Röttger die perfekte Besetzung gefunden haben. Er ist ein profilierter Journalist und in der Digital- und Start-up-Branche zu Hause."

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"Wired ist eine der spannendsten Medienmarken der Welt und in der digitalen Szene eine Ikone", so Nikolaus Röttger. "Die Phase, in der WIRED nun intensiv am deutschen Markt ausgebaut wird, von Beginn an prägen und mitgestalten zu können ist eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue."
Die medienübergreifend integriert arbeitende Redaktion wird laut Verlag ihren Sitz an einem neuen Verlagsstandort in Berlin haben. "Berlin ist die Innovations- und Start-up-Hauptstadt Deutschlands, wenn nicht sogar Europas, und damit der Ort, an dem eine Marke wie Wired ihre Wurzeln schlagen sollte“, so von Laffert.
Mit konkreten Verkaufszahlen für die Print-Ausgabe und die App der deutschen Wired hat sich Condé Nast bisher zurückgehalten. 110.000 verkaufte Exemplare, etwa 14.000 App-Downloads, das war der Stand nach der Erstausgabe. Das Blatt wird sowohl einzeln für 3,80 Euro sowie im Bundle mit der GQ für 5 Euro vertrieben. Doch der Verlag scheint mit den Verkaufszahlen und der Resonanz im Werbemarkt zufrieden zu sein: Ab Herbst 2014 erscheint das Technik- und Kulturmagazin zehnmal pro Jahr.

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