„Fack ju Göhte“ nun stärkster Film des Jahres

Jetzt hat sie es tatsächlich geschafft: Die Komödie "Fack ju Göhte" ist seit dem Wochenende der erfolgreichste Film, der 2013 in den deutschen Kinos lief. 4,6 Mio. Leute haben ihn inzwischen gesehen - mehr als die bisherige Nummer 1 "Django Unchained", die auf 4,5 Mio. kam. In den aktuellen Wochenend-Charts stürmte unterdessen "Der Hobbit: Smaugs Einöde" auf den ersten Platz: 1,2 Mio. Leute sahen den zweiten "Hobbit"-Teil am Premieren-Wochenende. Auch in den USA und weltweit prescht "Der Hobbit" an die Spitze der Kinocharts.

Anzeige

In Deutschland startete der zweite "Hobbit"-Film damit sogar stärker als der erste vor ziemlich genau einem Jahr. Der erreichte damals an seinem ersten Wochenende 1,085 Mio. Zuschauer, insgesamt nach 18 Wochen dann schließlich 6,56 Mio. Sollte der zweite Teil ein ähnliches Gesamt-Ergebnis erzielen, wäre er wie sein Vorgänger der Top-Start des Kinojahres. Da sich die Besucher aber wegen des Dezember-Starts auf zwei Jahre verteilen, wird "Der Hobbit" nicht der besucherstärkste Film des Jahres 2013 werden können. Den Titel kann sich stattdessen nun "Fack ju Göhte" anheften. Weitere 250.000 Leute wollten die Hit-Komödie an ihrem sechsten Wochenende sehen – insgesamt nun also schon 4,6 Mio.

Zwischen die beiden Besucher-Millionäre setzte sich in den Wochenend-Charts noch die Vorwochen-Nummer-1 "Die Eiskönigin": Mit 450.000 zusätzlichen Zuschauern wird der Disney-Film in den kommenden Tagen die 2-Mio.-Marke knacken. Die 3-Mio.-Hürde wird ebenfalls in naher Zukunft "Die Tribute von Panem – Catching Fire" überspringen, der damit die Nummer 5 der Jahres-Charts 2013 ist. Weitere halbwegs Box-Office-relevante Neustarts gab es am Wochenende keine: "Der Hobbit" war eine zu große Konkurrenz.

In den USA setzte "Der Hobbit" an seinem Start-Wochenende 73,7 Mio. US-Dollar um. Das ist zwar ebenfalls ein grandioses Ergebnis, doch es liegt klar unter dem des ersten Teils vor einem Jahr: Der hatte bei der Premiere nämlich noch 84,6 Mio. US-Dollar umgesetzt und damit einen Dezember-Start-Rekord aufgestellt. "Smaugs Einöde" legte nun den viertstärksten Dezember-Start hin – Inflation wie immer außen vor gelassen. "Die Eiskönigin" bleibt auch in den USA erfolgreich, sammelte diesmal 22,2 Mio. US-Dollar ein, insgesamt nun schon 164,4 Mio. Der zweitstärkste Neustart des Wochenendes folgt auf Platz 3: 16,0 Mio. US-Dollar gab es für "Tyler Perry’s a Madea Christmas" – ein vorerst enttäuschendes Ergebnis.

Weltweit spielte "Der Hobbit: Smaugs Einöde" an seinem Start-Wochenende 204,9 Mio. US-Dollar ein – laut Warner in den vergleichbaren Ländern und Territorien in etwa genau so viel wie Teil 1 vor einem Jahr. Zweitstärkster Markt war dabei hinter den USA übrigens Deutschland, wo der Film umgerechnet 18,1 Mio. US-Dollar einspielte – dahinter folgen Großbritannien (15,6 Mio.), Frankreich (14,6 Mio.) und Südkorea (7,2 Mio.). Auch in den Welt-Charts belegt "Die Eiskönigin" Platz 2 der Wochenend-Charts: mit 53,7 Mio. US-Dollar. Platz 3 geht an "Die Tribute von Panem – Catching Fire" mit 32,7 Mio. Insgesamt spielte der Film nun schon 729,9 Mio. US-Dollar ein – mehr als Teil 1.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige