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Tom Buhrow findet Beitragssenkungen gut

Die Mehreinnahmen durch den Rundfunkbeitrag ändern für Tom Buhrow erst einmal nichts. "Wir können dieses Geld nicht einfach nehmen und darüber verfügen", erklärt der WDR-Intendant dem Kölner Express. Im Interview spricht er sich für eine Beitragssenkung aus, betont aber auch: "Das ist ja nicht unsere Entscheidung – sondern eine Entscheidung der Politik."

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Die ganze ARD und das ZDF würden sich freuen, wenn die Menschen weniger Beiträge zahlen müssten. Bislang gehöre das Geld ja auch den Leuten und würde auch so eingesetzt. "Wir wollen auch nicht durch die Hintertür mehr Geld", so Buhrow gegenüber dem Express. "Wäre doch super, wenn wir es den Leuten jetzt erleichtern könnten – auch in Form von Beitrags-Senkungen oder Erleichterungen für soziale und kommunale Einrichtungen zum Beispiel." Von den Mehreinnahmen bekäme der WDR sowieso nichts. Es bestünde weiterhin ein 60-Millionen-Loch ab 2015. "Wir müssen künftig– neben den 50 Millionen, die wir seit der letzten Gebührenperiode jährlich schon sparen – zusätzliche 60 Millionen Euro pro Jahr einsparen."
Auch zur umstrittenen Berufung von Valerie Weber zur Hörfunkdirektorin äußerte sich der 55-Jährige. Er müsse nicht die populärsten Entscheidungen treffen, sondern die richtigen. Weber würde viele überraschen.

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