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Starker November beflügelt Werbemarkt

2,917 Mrd. Euro setzten die von Nielsen ausgewerteten Medien im November brutto mit Werbung um, ein Jahr zuvor waren es noch 2,765 Mrd. Der Zuwachs von 5,5% hievt die Gesamtjahresbilanz nun auf ein Plus von immerhin 1,7%. Am besten lief es im November für das Fernsehen, das 8,5% über dem Vorjahresmonat lag, doch bis auf Kino und Radio sprangen auch alle anderen Segmente - also auch Zeitungen und Zeitschriften - über die Zahlen aus dem November 2012.

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Während die TV-Sender ihren Brutto-Umsatz also um 8,5% gegenüber dem November 2012 verbesserten, sahen die Zuwächse bei den Print-Medien deutlich zarter aus. Die Zeitungen legten gegenüber dem Vorjahresmonat 0,2% auf 459 Mio. Euro zu, die Publikumszeitschriften verbesserten sich um 0,8% auf 392 Mio. Euro und die Fachzeitschriften gewannen 2,5% hinzu und liegen nun bei 41 Mio. Euro. Überdurchschnittlich stark legte neben dem Fernsehen noch das Internet zu, das sich um 5,9% steigerte, unter dem November blieben hingegen das Kino und das Radio.

Auf das Gesamtjahr gerechnet liegt der Werbemarkt nach dem starken November nun 1,7% über den ersten elf Monaten 2012. 24,01 Mrd. Euro setzten die von Nielsen ausgewerteten Medien brutto um, ein Jahr zuvor waren es noch 23,61 Mrd. Der Großteil des Umsatzes geht dabei auch hier weiterhin auf das Konto der TV-Sender: 10,75 Mrd., der Marktanteil des Fernsehens liegt bei 44,8%. Im Vergleich zu 2012 landete 5,4% mehr in den Kassen der Sender. Prozentual gesehen noch deutlicher über Vorjahr liegt die Out-of-Home-Werbung (+11,4%), auch Internet und Radio liegen über 2012. Die Print-Medien bleiben hingegen trotz der leicht positiven November-Bilanz im Minus:

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(Tabelle: Nielsen)

Wie immer muss bei den Nielsen-Auswertungen einschränkend hinzugesagt werden, dass es sich um Brutto-Zahlen handelt. Eigenwerbung und Anzeigen aus Gegengeschäften werden dort als voll bezahlte Reklame gewertet – auch wenn letztlich kein Geld geflossen ist. Die Zahlen geben also keine Auskunft über tatsächliche Umsätze, dienen aber als solide Kennzahl für die Entwicklung innerhalb von Märkten und Branchen.

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