GQ lässt Promi-Männer knutschen

Mit der Aktion "#Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie" will das Männermagazin GQ ein Zeichen gegen Schwulenfeindlichkeit setzen. Und weil Bilder bekanntlich mehr bewirken als Worte, hat sich das Heft dreizehn prominente Männer geangelt, die sich für die Kampagne knutschend vor der Kamera ablichten ließen. Mit dabei sind unter anderem Herbert Grönemeyer, Fettes Brot und Kostja Ullmann, die ab Donnerstag knutschend in der GQ bewundert werden können.

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"Unser Magazin war immer- und wird es auch immer sein – ein Medium, das Ihnen sagt, was Sie tragen können", schreibt GQ-Chefredakteur José Redondo-Vega in dem Editorial zur Januar-Ausgabe. "Mit dieser Aktion wollten wir Ihnen einmal sagen, was wir nicht mehr ertragen können: Ausgrenzung und Diskriminierung."
Aus diesem Grund rief das Heft die Aktion "#Mundpropaganda" ins Leben und zeigt auf den Bildern zur Kampagne deutsche Prominente wie August Diehl, Revolverheld, Ken Duken, Moses Pelham, Thomas D sowie die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann knutschend – mal zurückhaltend, mal inniger.
Die Fotos dienen als Zeichen des Protestes, der unter anderem in Richtung Russlands und dem Anti-Homosexuellen-Gesetz zielt. Aber Redondo-Vega sagt auch: "Die Absagen, die wir auf der Suche nach Unterstützung für diese Initiative bekamen, haben uns gezeigt, dass selbst in Deutschland noch ein weiter Weg zu gehen ist."

Machen Mundpropaganda: Herbert Grönemeyer und August Diehl (o.), die Beachvolleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann (u.)
Das Ergebnis des Shootings kann ab Donnerstag auf einer achtseitigen Strecke in der Januar-Ausgabe der GQ begutachtet werden. Ein tumblr-Blog zur Aktion und eine eigens eingerichtete Facebook-Seite sollen sich darüber hinaus mit dem Thema auseinandersetzen.

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