Anzeige

Eine Typologie der Horror-Kollegen

Sie prahlen viel, sie isolieren sich und sind immer gegen alles. Jedes Unternehmer und jeder Mitarbeiter kennt sie: Kollegen aus der Hölle. Für die einen sind sie ein steter Quell für Frust am Arbeitsplatz, für die anderen einfach nur ein Dorn im Auge. Das Schlimmste: Sie alle sind wahre Produktivitätskiller. In den seltensten Fällen ist es ratsam, die Dinge einfach laufen zu lassen. MEEDIA identifiziert die neun schlimmsten Nervensägen und verrät, wie Sie sie zur Räson rufen können.

Anzeige

Die Projektmanagement-Experten von AtTask haben passenderweise ein Infografik zum Thema erstellt, auf dem Sie neun Typen stressiger Kollegen festmachen: den einsamen Wolf, den Gammler, den Aufschneider, den Mail-Süchtigen, den Nein-Sager, den Schleimer, das schwarze Loch, den Fitness-Freak und den Nonkonformisten. Jeder dieser Typen sei auf eine ganz bestimmte Weise zu identifizieren. Die Frage, die sich allerdings stellt, ist: Wie lassen sich diese Kollegen sinnvoll in Arbeitsprozesse integrieren?

Hier ein paar Tipps:
Der einsame Wolf besticht durch eine antisoziale Haltung. Er isst lieber allein, arbeitet lieber allein und vermeidet jeglichen sozialen Kontakt zu seinen Mitmenschen. Testen Sie, ob diese Person nicht doch ihr Schneckenhaus verlassen will, indem Sie ihr in einem Projekt einen großen Teil der Verantwortung übertragen. Der Kollege wird darauf angewiesen sein, Kontakt zu seinen Mitarbeitern aufzunehmen.
Der Gammler hat nur wenig Arbeitseifer. Was diese Person im Unternehmen braucht, ist einen starken Vorgesetzten und klare Richtlinien, an denen sich die Arbeitsleistung messen lässt. Etablieren Sie deswegen regelmäßige Evaluationsrhythmen und führen Sie im Ernstfall vor, wie viel die anderen Kollegem im selben Zeitraum mehr geleistet haben.
Der Aufschneider scheint auf die Meinung seiner Kollegen angewiesen zu sein. Das muss nicht zwangläufig negative Auswirkungen auf dessen Kreativität haben. Verlagert sich das Geschichtenerzählen allerdings zunehmend in den Pausenraum, wird es Zeit einzugreifen.
Der Mailsüchtige nutzt Mails, Terminplaner und sämtliche non-verbalen Büro-Tools, um seine Arbeit zu erledigen – oft zum Leidwesen der mailgeplagten Kollegen. Suchen Sie als Vorgesetzter das direkte Gespräch und weisen Sie daraufhin, dass direkte Ansprache ohne Umwege über ausgiebigen Mailverkehr seine Produktivität und die seiner Mitarbeiter erhöhen kann.
Der Nein-Sager denkt in der Regel konservativ und kann sich nur selten mit Innovation anfreunden. Nehmen Sie die Bedenken ernst, aber erwarten Sie auch Flexibilität.
Der Schleimer macht wirklich alles, um seinen Chef glücklich zu stimmen. Das bedeutet allerdings nicht, dass diese Person auch die besten Qualitäten für den Job mitbringt.
Das Schwarze Loch verschlingt Team-Produktivät regelrecht. In Meetings wechselt diese Person regelmäßig ihren Standpunkt. Achten Sie auf ein detailliertes Protokoll, um sie beim erneuten Meinungswechsel im Anschlussmeeting mit Fakten kontern zu können.
Der Fitness-Freak versucht nur allzu gerne, seine Mitarbeiter auf den Pfad der Fitness zu geleiten. Das ist nicht unbedingt eine negative Eigenschaft. Nehmen Sie sich ein Beispiel an ihm und machen Sie mal wieder Sport!
Der Nein-Sager ist kompromissunfähig. Hier braucht es im Ernstfall ein wenig mehr Autorität. Was Sie sagen, wird auch gemacht! Das ist zwar nicht die feine englische Art, aber in diesem Fall die einzige Möglichkeit, produktiv zu bleiben.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige