Sky: Dortmund-Leverkusen war ein großer Hit

Das Spitzenspiel erzielte auch Spitzen-Quoten: 1,01 Mio. Fans sahen am Samstagabend das Match zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen. Damit war es das erst dritte Bundesliga-Einzelspiel ohne Beteiligung von Bayern München, das seit dem Start der offiziellen Sky-Quotenmessung im April 2011 die Mio.-Marke überspringen konnte. In der von MEEDIA errechneten Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauern baut Dortmund seinen Vorsprung auf den FC Bayern damit aus.

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Zum dritten Mal also erreichte ein Bundesliga-Spiel ohne die Bayern ein Millionen-Publikum bei Sky: Zuvor schafften dies das Match zwischen Leverkusen und Dortmund im Februar und das zwischen Dortmund und Frankfurt im September, beide übersprangen die Mio.-Marke mit jeweils 1,05 Mio. Sky-Zuschauern. Spiele mit Beteiligung des FC Bayern haben schon öfter ein solches Ergebnis erzielt, insgesamt 19 mal. Schon dieses Verhältnis zeigt, welch gigantischer Publikumsmagnet der FC Bayern gegenüber den anderen Clubs ist.

Die Bayern sorgten auch mit dafür, dass Sky an diesem Wochenende gleich zweimal die Mio.-Marke übersprang: Am Samstagnachmittag gelang das nämlich mit 1,36 Mio. Zuschauern, die die Konferenz oder eins der Einzelspiele einschalteten. Zum ersten Mal in dieser Saison entschieden sich dabei mehr Fans für die Einzeloptionen (730.000) als für die Konferenz (630.000). Das lag vor allem an zwei Prestige-Duellen: Das sehr einseitige Nord-Süd-Duell zwischen Werder Bremen sahen 320.000 Leute, das Match zwischen Mönchengladbach und Schalke 230.000. Die restlichen Zuschauer verteilten sich wie folgt: 90.000 sahen Frankfurt-Hoffenheim, je 50.000 Stuttgart-Hannover und Hamburg-Augsburg.

Abseits der beiden Millionen-Anstoißzeiten gab es eher solide Ergebnisse: 490.000 sahen am Freitagabend Nürnberg und Mainz zu, 400.000 am Sonntagnachmittag Freiburg und Wolfsburg, sowie 510.000 danach Braunschweig und Hertha.

Trotz der jahrelangen Dominanz von Bayern München bei den TV-Zuschauerzahlen führt in der laufenden Saison weiter Borussia Dortmund die Quoten-Tabelle an. Mit nunmehr 600.000 Durchschnitts-Zuschauern pro Spiel baute der BVB den Vorsprung auf den FC Bayern (540.000) weiter aus. Das liegt zwar auch daran, dass die Dortmunder einmal mehr zu einer Exklusiv-Anstoßzeit kicken durften als der FC Bayern, aber nicht nur daran. So erzielten die Dortmunder dort – an den Samstagabenden, Sonntagen und Freitagen ganz einfach auch deutlich bessere Zahlen als der FC Bayern, wenn er nicht am Samstagnachmittag spielte.

Den größten Sprung in der Tabelle machte logischerweise Bayer Leverkusen, dass sich von Rang 16 auf 12 verbesserte. Mönchengladbach ist unterdessen an Frankfurt vorbei gezogen, belegt hinter Dortmund, München und Stuttgart nun Platz 4. Die Stuttgarter sind so weit oben platziert, weil sie erst dreimal am Samstag um 15.30 Uhr spielten – so selten wie kein anderes Team. Auf den drei letzten Rängen finden sich nun Wolfsburg, Augsburg und weiterhin die TSG Hoffenheim.

In der bereinigten Tabelle, in der nur die Spiele zählen, die gegen andere Matches antreten müssen, also im Normalfall alle, die am Samstag um 15.30 Uhr stattfinden, führt weiter der FC Bayern. Dahinter überholte Schalke 04 wegen der starken Gladbach-Quote nun sogar Borussia Dortmund. Zwei Plätze verloren hat Eintracht Frankfurt – Mönchengladbach und Bremen überholten wegen starker aktueller Ergebnisse. Ganz hinten bleiben hier Stuttgart, Hertha BSC, Freiburg und Leverkusen.

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