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Enthüllt: Was Scott Forstall im letzten Jahr wirklich machte

Tech-Reporter Amir Efrati hat herausgefunden, was der frühere iOS-Chef Scott Forstall nach seinem plötzlichen Ende bei Apple anstellte – er entdeckte das Reisen. Forstall galt bis zum spektakulären Rauswurf vor einem Jahr als der große Hoffnungsträger in Cupertino, dem viele die Nachfolge von Tim Cook zutrauten, stolperte dann aber über Siri und vor allem über den desaströsen Kartendienst Maps. In der Folge verschwand Forstall vollkommen von der Bildfläche.

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Tech-Reporter Amir Efrati hat herausgefunden, was der frühere iOS-Chef Scott Forstall nach seinem plötzlichen Ende bei Apple anstellte – er entdeckte das Reisen. Forstall galt bis zum spektakulären Rauswurf vor einem Jahr als der große Hoffnungsträger in Cupertino, dem viele die Nachfolge von Tim Cook zutrauten, stolperte dann aber über Siri und vor allem über den desaströsen Kartendienst Maps. In der Folge verschwand Forstall vollkommen von der Bildfläche.

Es war der wohl zweitspektakulärste Rauswurf in Apples Unternehmensgeschichte nach dem Exit von Steve Jobs 1985: Das dramatische Ende von Hoffnungsträger Scott Forstall in den Wirren des Tropensturms Sandy Ende Oktober vergangenen Jahres. "Apple gibt Veränderungen zur Steigerung der Zusammenarbeit von Hardware, Software und Services bekannt", war damals in der Pressemeldung zu lesen.

Dann kam der Knaller: "Apple hat zudem erklärt, dass Scott Forstall Apple im kommenden Jahr verlassen und in der Zwischenzeit als Berater von CEO Tim Cook fungieren wird.“ Scott Forstall – Geschichte!

Der begehrteste vertraglose Manager der Techbranche

Mehr als 13 Monate ist das her. Flankiert von einem vermutlich extrem großzügigen Abfindungspaket hielt sich Forstall an das Gentlemen’s Agreement, das in solchen Fällen besteht: Keinen Nachtritt, keine Abrechnung, keine schmutzige Wäsche. Forstall, den Apple-Biograf Adam Lashinsky einst zum „CEO in Wartestellung“ hochgeschrieben hatte, schien wie vom Erdboden verschwunden.

Zum ersten Jahrestag des unrühmlichen Endes rätselte das Silicon Valley: Was würde Forstall wohl als nächstes tun? Der Business Insider nannte ihn "den wohl  meistbegehrten Free Agent, den die Techbranche je gesehen hat" – nach 22 Jahren in absoluten Top-Positionen würde sich der streitbare Software- Ingenieur den nächsten Job aussuchen können.

Der begehrteste vertraglose Manager der Techbranche

Doch Forstall wählte – ein Sabbatjahr.  Was er dabei trieb, kann nun das von Jessica Lessin frisch gestartete Techportal The Information vermelden: Der 44-Jährige entdeckte das Reisen. Damit folgte Forstall seinem Mentor Steve Jobs, der ebenfalls nach seinem Rauswurf bei Apple zunächst einmal das Weite suchte.

Sogar die Reiseziele glichen sich: Wie den Apple-Gründer zog es auch seinen Zögling nach Italien. Zudem verbrachte Forstall eine länge Zeit in Südafrika. Doch ab und an soll Forstall auch Start-ups beraten haben und sich zunehmen philanthropisch engagiert haben.

Wagnisfinanzierer wie Kleiner Perkins und Andreessen Horowitz würden um den begehrten Ex-Apple-Manager buhlen, doch was Forstall vorhabe, sei weiter ungewiss. Er spricht einiges dafür, dass die Auszeit der Ruhe vor dem Sturm gleicht und Forstall 2014 seinem großen Vorbild folgt – und auf die ebenso große Bühne zurückkehrt.

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