Rebecca Black: YouTubes Antistar ist zurück

Die Wochenendhymne geht weiter. Mehr als zweieinhalb Jahre ist es her, als die damals 13-jährige Rebecca Black ihre Teenie-Hommage ans bevorstehende Wochenende schrieb, die dann komplett viral ging. Allerdings eher aus Häme: Bis heute gilt das unterirdische "Friday" als einer der schlechtesten Songs der Pop-Geschichte. Nach Friday kommt nun Saturday: So heißt tatsächlich Blacks neue Single, die – natürlich – am Samstag veröffentlicht und schon über acht Millionen Mal geklickt wurde.

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Wie würde Miley Cyrus wohl klingen, wenn sie heute noch 13 wäre? Vielleicht wie Rebecca Black, die mit "Friday" 2011 über Nacht zum YouTube-Star wurde. Gemein ist beiden US-Jungstars der Netz-Hype – und der hohe Spott-Faktor, der bei der inzwischen 21-jährigen Cyrus fraglos eine andere Fallhöhe hat.
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Rebecca Black muss ihr da wie eine harmlose Reflexion ihres jüngeren Selbst vorkommen: "Es ist Freitag, Freitag, Zeit, es am Freitag zu rocken, jeder freut sich, dass das Wochenende beginnt, Party, Party (yeah), Party Party (yeah), Fun, Fun, Fun", besingt Black allen Ernstes den Auftakt zum Wochenausklang – auf was man sich halt sich freut, wenn man Teenager ist …

YouTube-Anti-Star dank "Friday"

Das Web, bekanntlich ein Hort der Schadenfreude, schüttete daraufhin entsprechend kübelweise Häme aus: 320.000 Likes stehen bei YouTube 1,2 Millionen Daumen nach unten gegenüber – allein bei den inzwischen 640.000 Kommentaren könnte man mehr als einen ganzen Freitag verbringen. Doch ein echter YouTube-Star ist Black immerhin geworden: Enorme 61,5 Millionen Mal wurde "Friday" bis heute geklickt.

Nach ziemlich mediokren Teenie-Hymen wie „In your Words“ kehrt die inzwischen 16-Jährige nun dorthin zurück, wo alles begann: zum Wochenende.  Der Freitag ist nun endgültig Geschichte.

Saturday dreht den Trend: Endlich positive Bewertungen

Es ist Samstag. Und die Feierei geht weiter: „Diesen Samstag machen wir die ganze Nacht Party, an die wir uns bis zum Ende des Lebens erinnern, diesen Samstag lassen wir es stärker krachen als je zuvor, ich will nicht, dass dieser Samstag  je aufhört“, lauten Blacks bedeutungsschwangere Zeilen.

"Saturday" ist – immerhin – schon eine lyrische Verbesserung gegenüber „Friday“.  Das sieht offenkundig sogar das gemeine Web so. Die neue Single des US-Teenagers, die – natürlich – am Samstag debütierte, wurde in den ersten 24 Stunden bereits 5,5 Millionen mal angesehen (inzwischen über 8 Mio. mal). Und diesmal sogar mit mit Verhältnis 2:1 überwiegend positiven Bewertungen!

Was in „Sunday“ 2014, 2015 oder 2016 passiert, möchte man unterdessen dann aber vielleicht doch lieber nicht wissen, obwohl sich das Unvermeidliche bereits andeutet: In "Saturday" twerkt eine Freundin aus der Clique von Rebecca Black bereits wie die echte Miley Cyrus…

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