TV-Produzenten wollen Anteil am Gebührenüberschuss

Das Geld soll lieber ins Programm investiert werden: Die Produzentenallianz hat gefordert, den Beitrag für Gebührenzahler angesichts der Mehreinnahmen nicht zu kürzen. Vielmehr sollten damit Produktionen mit realistischen Budgets ausgestattet werden, berichtet der Spiegel. So könne die "konkret drohende Verarmung des audiovisuellen Schaffens in Deutschland" verhindert werden.

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"In der Konkurrenz um die Aufmerksamkeit und die Begeisterung des Publikums" könnten deutsche Produzenten "gegen die in den letzten Jahren hochgelobten amerikanischen, englischen oder auch dänischen Serien kaum noch bestehen", heißt es in einer Mitteilung der selbstständigen Produzenten. So würden Schauspieler, Kreative und andere Filmschaffende am Rand prekärer finanzieller Verhältnisse leben. Man solle die Mehreinnahmen vielmehr als Chance verstehen, die Qualität des Programms bei ARD und ZDF zu steigern und "an frühere Qualitätsstandards der Produktionen anzuknüpfen."
Nur so könne die "konkret drohende Verarmung des audiovisuellen Schaffens in Deutschland" gestoppt werden. Denn während ausländische Produktionen "mit realistischen Budgets" ausgestattet seien, würden in Deutschland selbst beim "Tatort" die Preise fallen. 

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