„Ratschläge zum gediegenen Geldausgeben“

Springers Vermarktungstruppe ASMI hat die Mediaunterlagen für die deutsche Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Bilanz vorgelegt. Wie MEEDIA bereits berichtete, erscheint die erste Ausgabe als Beilage der Welt am 2. Mai. Werbungtreibenden bzw. Mediaagenturen wird die deutsche Bilanz schmackhaft gemacht mit großer Reichweite und kleinem TKP. Inhaltlich soll das Spektrum von der Recherchestory bis zum Ratschlag "zum gediegenen Geldausgeben" gehen.

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Als Auflage nennt Springer in den Mediadaten die Leistungswerte der gedruckten Welt – 225.000 Exemplare. Im Vergleich zu WirtschaftsWoche, Handelsblatt, Capital und ManagerMagazin – in diesem Umfeld sieht man sich bei Springer – liegt die Bilanz da natürlich besser. Doch Bilanz bleibt eine Beilage in einer Tageszeitung, zumindest zunächst. Entsprechend vorteilhaft fällt wegen der hohen Reichweite der Tausenderkontaktpreis (TKP) aus – er liegt unter den Preisen der genannten Wirtschaftsmedien. Kein wirkliches Wunder. Eine Seite in Bilanz soll Werbungtreibende 20.706 Euro brutto kosten.
Der Umfang der deutschen Bilanz liegt laut den Angaben bei nur 84 Seiten – und fällt damit recht dünn aus – ebenfalls im Vergleich zu den Konkurrenten. Zwei der sieben Ausgaben für 2014 sollen sich Schwerpunktthemen widmen, den reichen Deutschen und Luxus. Beide Themen lassen sich erfahrungsgemäß gut vermarkten.
Wie bereits berichtet, soll die Bilanz auch für alle Arten von "Ratings und Ranglisten" stehen. Andere Eigenschaften laut Mediaunterlagen: "unabhängig, exzellent vernetzt, kritisch-kompetent". 

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