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Eheleute Burda sagen im Wulff-Prozess aus

Die HAZ titelte bereits gewieft: „Kommissarin Furtwängler weiß im Fall Wulff nicht weiter“. Im Prozess um den ehemaligen Bundespräsidenten hörte das Gericht am Donnerstag Maria Furtwängler und ihr Mann Hubert Burda als Zeugen. Beide bestätigten, im Jahr 2008 den damaligen Ministerpräsidenten auf dem Oktoberfest getroffen zu haben.

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Burda sagte darüber hinaus, dass er mit Wulff in seiner Funktion als Verleger-Präsident über den Rundfunkstaatsvertrag hatte reden wollen. "Vier, fünf Sätze. Dann wurde es lauter, dann kann man beim Oktoberfest nicht mehr viel reden“, zitiert Spiegel Online aus der Aussage des Verlegers.

Diese Aussage könnte insofern von Bedeutung sein, weil sie als Indiz gedeutet werden könnte, dass Wulff sich nicht nur privat in München aufhielt. In dem Prozess geht es um Hotelkosten von 720 Euro und eine damit verbundene mögliche Vorteilsnahme über 720 Euro.

Maria Furtwängler konnte sich dagegen so gut wie gar nicht mehr an den Abend erinnern. Genervt fragte sie: "Was kann meine Aussage eigentlich zur Klärung beitragen?"

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