„Tatort“: SWR schlägt Sat.1, ProSieben & Co.

Grandioser Erfolg für das SWR Fernsehen: Mit einem Stuttgart-"Tatort" aus dem Jahr 2012 lockte das Dritte am Donnerstagabend 1,60 Mio. Krimifans zu sich. Der Marktanteil kletterte damit auf bärenstarke 5,2%, man schlug um 20.15 Uhr sogar Sender wie Sat.1 und ProSieben. Den Tagessieg holte sich jedoch das ARD-Duo "In aller Freundschaft" und "Familie Dr. Kleist", im jungen Publikum gewann ein RTL-Sextett, angeführt von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" und "Bones - Die Knochenjägerin".

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. SWR besieht Sat.1, ProSieben und Vox
Mit 1,60 Mio. Zuschauern und 5,2% stürmte der SWR-"Tatort" in den Tages-Charts bis auf Platz 36 nach vorn, um 20.15 Uhr erreichten nur Das Erste, RTL, das ZDF und RTL II mehr Zuschauer. Sender wie ProSieben, Sat.1 und Vox blieben hingegen hinter dem SWR Fernsehen. Der SWR war damit in der Prime Time der Größte der Kleinen, über die Mio.-Marke sprangen aber auch noch das WDR Fernsehen mit "Abenteuer Erde" und 1,21 Mio. (3,9%), ein "Polizeiruf 110" um 22 Uhr im NDR Fernsehen mit 1,19 Mio. und tollen 5,6%, sowie vorher das NDR-Magazin "Visite" mit 1,11 Mio. und 3,6%.

2. Gewohnter Doppelsieg für ARD-Serien, ZDF-"Frauen" mit miesen Quoten
Ganz vorn finden sich wie dienstags üblich die Erfolgsserien des Ersten: "In aller Freundschaft" gewann den Tag mit 6,13 Mio. Zuschauern und 19,8%, "Familie Dr. Kleist" schalteten vorher 5,38 Mio. (17,4%) ein. Das ZDF belegt zwar mit der Vorabendserie "Die Rosenheim-Cops" und guten Werten von 4,38 Mio. und 16,0% Rang 3, doch in der Prime Time lief für die Mainzer miserabel: Die Porträtreihe "Frauen, die Geschichte machten" sahen ganze 1,95 Mio. Leute – ein desaströser Marktanteil von 6,3%. Offenbar interessiert sich kaum jemand für Jeanne d’Arc, um die es diesmal ging. Einen Tick besser lief es danach für "Frontal 21" – mit 2,28 Mio. und 7,4%.

3. RTL dominiert im jungen Publikum
Bei den 14- bis 49-Jährigen sieht die Spitze des Dienstags-Rankings so aus, wie vor einigen Jahren zahlreiche Tages-Charts: RTL belegt die ersten sechs Plätze. Durch die schrumpfenden Marktanteile des Senders sind solche Triumphe allerdings inzwischen selten geworden, um so mehr dürften sich die Kölner freuen. Den Tagessieg holte sich dabei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit 2,00 Mio. jungen Zuschauern und 21,1%, dahinter folgen "Bones", "CSI", noch einmal "Bones", "RTL aktuell" und "alles was zählt". Während die Prime-Time-Serien mit 1,37 Mio. bis 1,73 Mio. solide Marktanteile von 14,2% bis 16,0% erreichten, lief es für "RTL aktuell" mit 19,3% und "Alles was zählt" mit 16,3% besser.

4. Sat.1 versagt mit "Vorstadtkrokodilen"
Zu den Verlierern des Abends gehört neben dem ZDF ganz eindeutig auch Sat.1. Den Kinderfilm "Vorstadtkrokodile 3" wollten im Abendprogramm nur 1,19 Mio. Leute sehen, darunter 640.000 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen damit trotz Free-TV-Premiere bei verheerenden 3,9% und 5,6%. Unter dem Soll blieb auch ProSieben mit seinen Comedyserien: "Two and a half Men" erreichte mit 1,22 Mio. und 1,26 Mio. 14- bis 49-Jährigen noch halbwegs solide 11,1% und 10,8%, "2 Broke Girls" rutschte danach mit 1,09 Mio. und 970.000 auf unschöne 9,3% und 8,8%, "Mike & Molly" beschloss den Sitcom-Abend dann mit zweimal 9,2%.

5. "Zuhause im Glück" und Rosin gut, Katzenberger mittelmäßig
In der zweiten Privat-TV-Liga gab es unterdessen einen engen Kampf um die Plätze und Zuschauer. RTL II setzte sich schließlich durch: 920.000 14- bis 49-Jährige bescherten "Zuhause im Glück" gute 8,1%. Auch kabel eins kann zufrieden sein: 830.000 entschieden sich für "Rosins Restaurants" – ein ebenfalls guter Marktanteil von 7,4%. Vox landete mit "Danielas Hochzeitsgeheimnis" und 850.000 bzw. 7,6% zwar knapp davor, doch für Vox-Verhältnisse sind diese Werte nur ein solides Ergebnis. "Goodbye Deutschland!" erzielte im Anschluss mit 640.000 14- bis 49-Jährigen 7,9%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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