„Shades of Grey“-Film als Hardcore-Version

Von der Verfilmung des Mega-Bestsellers "Shades of Grey" könnten 2015 zwei Versionen in die Kinos kommen: eine "entschärfte Variante", die der deutschen FSK-Bewertung ab 16 Jahren entspricht, und eine "Hardcore"-Variante, die der FSK-Bewertung ab 18 entspricht. Das deutete jedenfalls Filmproduzent Dana Brunetti im Interview mit Collider.com an. In dem Bestseller, dem noch zwei Fortsetzungen folgten, geht es um Sadomaso-Spielchen und sexuelle Abhängigkeiten.

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Um eine "R"-Bewertung in den us-amerikanischen Kinos wird "Shades of Grey" nicht herumkommen. Anders ließen sich die sexuell expliziten Darstellungen des Buches überhaupt nicht auf die Leinwand übertragen. "R" bedeutet "Restricted". Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren dürfen einen solchen Film nur in Begleitung Erwachsener anschauen. Ein "R"-Rating entspricht in etwa der hiesigen FSK-Bewertung "ab 16 Jahren" und gilt in den USA gemeinhin als problematisch, weil es Teenager davon abhält, alleine ins Kino zu gehen.

Die nächst höhere Bewertungsstufe lautet "NC17", in etwa entsprechend dem deutschen "FSK ab 18 Jahren". Einen so bewerteten Film dürfen Kinder und Jugendliche in den USA gar nicht anschauen – auch nicht in Begleitung Erwachsener. Allerdings hat "NC17! nichts mit Pornographie zu tun – hierfür ist die Bewertung "X" vorgesehen. Im Interview mit Collider.com sagte "Shades of Grey"-Produzent Brunetti: "Es wäre sehr cool, wenn wir eine R-Version rausbringen und dann ein paar Wochen später eine NC17-Version." Und weiter: "Von den Fans hören wir, dass sie es so schmutzig und so nah am Buch haben wollen wie möglich." Und mit zwei Versionen würden die zahlreichen Buch-Fans womöglich auch gleich zweimal ins Kino getrieben. Die Film-Produktionsfirma dürfte kaum etwas dagegen einzuwenden haben.
US-Start für den Film "Shades of Grey" ist der 13. Februar 2015.

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