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Radio- und TV-Legende Chris Howland ist tot

Im Nachkriegsdeutschland gehörte er zu den prägenden Gesichtern und Stimmen der Radio- und Fernseh-Landschaft. Wie der WDR nun mitteilt, ist in der Nacht zum Samstag Chris Howland gestorben. Der gebürtige Londoner wurde 85 Jahre alt. Der selbsternannte „Mr. Heinrich Pumpernickel" moderierte im Fernsehen unter anderem „Vorsicht Kamera“, im Radio "Spielereien mit Schallplatten" und feierte auch als Schlagersänger ("Fräulein", "Das hab ich in Paris gelernt") und Schauspieler Erfolge.

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"Der Begriff ,Legende‘ wird oft und viel zu häufig benutzt, doch Chris Howland war wirklich eine. Unzählige Deutsche haben durch ihn in den 1950er Jahren die neuen Hits aus der internationalen Musikszene kennengelernt, er hat sie zum Lachen und zum Tanzen gebracht“, kommentiert WDR-Intendant Tom Buhrow. „Mit seiner Sendung "Spielereien mit Schallplatten" hat er WDR-Geschichte geschrieben. Es ist schwer vorstellbar, dass wir fortan auf seinen markanten Akzent, seinen britischen Humor und seine exquisite Musikauswahl verzichten müssen."

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Chris Howland im Jahr 1959: "Das hab‘ ich in Paris gelernt"
Bis zuletzt war die Sendung „Spielereine mit Schallplatten“ fester Bestandteil des WDR 4-Programms. Seit 1952 arbeitete John Christopher Howland als "Schallplattenjockey" beim NWDR. Damals moderierte er die Sendung "Rhythmus der Welt".

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