Spiegel punktet mit Tebartz-van Elst

Die Affäre um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst war eins der Aufregerthemen der vergangenen Wochen. Profitiert hat von dem Aufruhr um den teuren Bischofssitz auch Der Spiegel. Ausgabe 42/2013 des Magazins mit dem Bischof auf dem Titel hat sich am Kiosk so gut verkauft wie kein Spiegel der vorigen vier Wochen. Zudem landete er über dem 12-Monats-Durchschnitt. Unter dem Soll blieben hingegen der stern und der Focus, dem auch der Vergleich zwischen "Aldi oder Lidl - Wer ist wirklich besser?" kaum half.

Anzeige

281.477 Einzelverkäufe, die die IVW am Dienstag für den Spiegel 42 meldete, sind zwar kein grandioses Ergebnis, die 300.000er-Marke wurde schließlich klar unterschritten, doch eine Zahl über dem 12-Monats-Durchschnitt ist dennoch ansehnlich. Die liegt beim Spiegel derzeit ca. 1.000 Exemplare unter dem nun erreichten Einzelverkaufswert. Der 3-Monats-Durchschnitt von 285.000 Exemplaren wurde von dem Heft mit der Headline "Gottes teurer Diener – Der Papst der Armen und sein verschwenderischer Bischof" hingegen unterschritten.

Apropos unterschritten: Trotz des eigentlich populären Titelthemas "Aldi oder Lidl – Wer ist wirklich besser?" blieb der Focus 42/2013 klar unter Soll. Weder der 12-Monats-Durchschnitt (91.000), noch der 3-Monats-Durchschnitt (81.500) wurden erreicht. Immerhin: Der historische Minusrekord von ganzen 58.740 Einzelverkäufen aus der Vorwoche wurde um fast 21.000 Exemplare getoppt.

Ähnlich klar wie der Focus blieb auch der stern unter seinen Normalwerten. Mit dem offenbar wenig attraktiven Titelthema "Ruhe. Alles über die Kraft der Meditation" erreichte das Magazin 220.341 Einzelverkäufe in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. Der 12-Monats-Durchschnitt liegt hier allerdings bei 247.500, der 3-Monats-Durchschnitt bei 237.500. Auch die Zahlen aus den beiden Vorwochen (240.052 und 242.498) wurden nicht erreicht.

  

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige