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Teuwsen und Parnack machen Zeit Hamburg

Von wegen hanseatische Zurückhaltung: Ab Anfang April greift die Zeit das Hamburger Abendblatt und die Regionalausgabe der Welt mit einer eigenen Ausgabe für die Hansestadt an. Jede Woche erscheinen dann acht Seiten Hamburg. Die neue Redaktion wird von einer Doppelspitze geleitet. Die Namen stehen fest: Es handelt sich um den bisherigen Schweiz-Chef der Zeit, Peer Teuwsen, und die Norddeutschland-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, Charlotte Parnack.

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Im Auftrag der Chefredaktion verantwortet Patrik Schwarz weiterhin alle Regional- und Landesausgaben der Zeit.

Seit längerem schon pickt sich die Wochenzeitung einzelne Regionen raus, für die sie spezielle Lokalteile produziert, um in den entsprechenden Gegenden stärker wachsen zu können. In der Schweiz, in Österreich oder in Sachsen ging diese Rechnung bereits auf. Seit März soll auch in der Hansestadt und der Metropolregion die Auflage mit lokalen und regionalen Beiträgen gesteigert werden. Derzeit kommt die Wochenzeitung in und um Hamburg auf eine verkaufte Auflage von 33.000 Exemplaren.

Der Verlag soll in das Projekt einen siebenstelligen Betrag investieren. Ein Teil davon fließt in die sechs Redakteursstellen, die neu geschaffen werden. Der Schwerpunkt der Berichterstattung soll sich dabei auf Ereignisse und Debatten konzentrieren, die die Hansestadt bewegen, und dabei die wichtigen Themen aus Wirtschaft und Politik ebenso abbilden wie aus Kultur, Wissenschaft und Bildung.

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