Justin Bieber launcht Netzwerk „Shots of Me“

Das passt: Justin Bieber, einer der eifrigsten Selbstinszenierungskünstler des Social Media-Zeitalters, hat in das aufstrebende Foto-Netzwerk "Shots of me" investiert. Seit gestern ist die Smartphone-App, die sich ganz dem Fototrend des Jahres – dem Selfie – verschrieben hat, im iTunes Store erhältlich. Anders als bei Instagram können die Fotos nicht kommentiert werden. Dafür können Nutzer per Direktnachrichten miteinander in Kontakt treten – Shots of Me positioniert sich damit bewusst in Richtung Facebook und Snapchat.

Anzeige

Es wächst zusammen, was zusammengehört: Justin Bieber ist bekennender Fan der Smartphone-Fotografie – und von sich selbst sowieso. Fast zwölf Millionen Nutzer folgen dem streitbaren 19-jährigen Popidol, das sich gerne auch mal bilderreich daneben benimmt, auf Instagram – Rekord.

Biebers hervorstechendes Posting-Merkmal: Der Selfie, der Smartphone-Trend des Jahres. Bilder von Fleischbergen auf dem Teller oder Traumstränden im Süden sind schließlich so 2010 – der Smartphone-Fotograf von heute muss einfach mit ins Bild, egal, was daraus wird.

Biebers 1,1 Millionen-Investment "Shots of Me" seit gestern als App erhältlich

Nachdem sich Bieber mit über 1000 Bildern auf dem boomenden Foto-Netzwerk Instagram warm geschossen hat, hat der umtriebige Popstar nun seine Obsession zum Investment gemacht – und der Facebook-Tochter nicht mehr alleine das Spielfeld überlassen. Justin Bieber wird im zarten Alter von 19 Jahren zum Internet-Unternehmer – und steckt 1,1 Millionen in das Start-up RockLive, das die App "Shots of Me" anbietet.

Der Name ist Programm: Es handelt sich um eine mobile Foto-Community von Smartphone-Nutzern, die einfach gerne Bilder von sich schießen – die Selfie-Version von Instagram eben. Seit gestern ist die iOS-App auch im Apple iTunes Store erhältlich.

"Shots of Me" funktioniert nach demselben Prinzip: Das Foto ist die Botschaft. Doch anders als bei Instagram können die Foto nicht kommentiert werden. Dafür können Nutzer per Direktnachrichten miteinander in Kontakt treten – eine interessante Positionierung in Richtung Smartphone-Flirt wie bei Facebook und Snapchat.   

Mit "Shots of me" Studentinnen erreichen

Betrieben wird "Shots of Me" vom US-Start-up RockLive, mit dem Bieber in Berührung gekommen ist, weil er über deren Spiele getwittert hat, wie RockLive-CEO John Shahidi dem US-Wirtschaftsmagazin Fortune erzählte. "Wir haben eine gute, junge Zielgruppe, alle auf der Uni. Wir wissen, wie wir Produkte auch bei Studentinnen vermarkten, also wollten wir etwas Größeres machen", erklärt Shahidi die Motivation hinter Shots of me.

Der Türöffner Bieber kommt da wie gerufen. RockLive hat bisher vor allem Social Games mit Sport-Stars wie dem Boxer Mike Tyson, Fußballer Cristiano Ronaldo und Sprinter Usain Bolt entwickelt. Neben Bieber ist der Boxer Floyd Mayweather auch einer der Investoren bei Shots of Me.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige