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Print bereitet Murdoch weiter Sorgen

Zäher Kampf im Kerngeschäft: Mit der im Juni abgespaltenen Verlagssparte New Corp. kann Medientycoon Rupert Murdoch kaum noch Geld verdienen. 17 Millionen Dollar blieben zwischen Juli und September unterm Strich hängen, während sich die Umsätze gar rückläufig entwickelten. Rupert Murdoch hatte im Sommer die lang angekündigte Aufteilung seines Medien-Imperiums ins Verlags- und TV-Geschäft vollzogen. News Corp. CEO Robert Thomson beschwört unterdessen den Segen der Digitalisierung.

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Zäher Kampf im Kerngeschäft: Mit der im Juni abgespaltenen Verlagssparte New Corp. kann Medientycoon Rupert Murdoch kaum noch Geld verdienen. 17 Millionen Dollar blieben zwischen Juli und September unterm Strich hängen, während sich die Umsätze gar rückläufig entwickelten. Rupert Murdoch hatte im Sommer die lang angekündigte Aufteilung seines Medien-Imperiums ins Verlags- und TV-Geschäft vollzogen. News Corp. CEO Robert Thomson beschwört unterdessen den Segen der Digitalisierung.

"Der Mann, dem die News gehören", wie Biograf Michael Wolff Medienzar Rupert Murdoch einst titulierte, verdient immer weniger daran. Ganze 17 Millionen Dollar blieben im ersten Quartal nach der Aufspaltung in Verlags- und TV-Geschäft  bei News Corp hängen.

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Gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem unterm Strich noch Gewinne in Höhe von 37 Millionen Dollar anfielen, entsprach das damit einem Gewinnrückgang von 37 Prozent. Die Erlöse entwickelten sich ebenfalls rückläufig und fielen um drei Prozent auf 2,07 Milliarden Dollar zurück. Die Analystenerwartungen, die noch bei 2,18 Milliarden Dollar gelegen hatten, wurden damit verfehlt.

Hoffnungsträger Digitalisierung

Verantwortlich für die schwache Entwicklung war das Anzeigengeschäft im Zeitungssegment, das um 12 Prozent nachgab, während die Erlöse des Buchgeschäfts um 7 Prozent zurückgingen. Und doch dient die Buchsparte als Hoffnungsträger – Harper Collins‘ E-Book-Verkäufe zogen etwa um 30 Prozent an.

Entsprechend bemühte sich Konzernchef Robert Thomson, auf die Lichtblicke hinzuweisen. "Unser erstes Quartal als das neue News Corp war der Beginn der Reise in die Digitalisierung unseres Unternehmens". Aktionäre beurteilen die jedoch offenkundig recht skeptisch und schickten Anteilsscheine von News Corp nachbörslich um knapp zwei Prozent nach unten.

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