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Bertelsmann: Ergebnis steigt um 19 Prozent

Bertelsmann rechnet für dieses Jahr mit einem Anstieg des Konzernergebnisses "um mehr als 20 Prozent". Nach dem dritten Quartal liegt der Konzern bei 622 Millionen Euro, gegenüber 523 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die RTL Group und Dienstleistungsgeschäfte hätten zu dem Anstieg beigetragen. Entsprechend nennt sich Bertelsmann nun auch "das internationale Medien- und Dienstleistungsunternehmen". Der Aufbau der Education-Sparte gehe voran.

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Die Sparte Bildung, die zur dritten Säule des Gütersloher Unternehmens ausgebaut werden soll, wachse. Es gebe "erste Erfolge", so Rabe laut einer Mitteilung. Bereits im vergangenen Jahr stieg Bertelsmann bei University Ventures ein – als Geschäftsmodell hat der Konzern u.a. Fortbildung per "Internetuniversität" ausgemacht. Früher nannte sich das "Fernuniversität". In diesem Sektor gibt es zahlreiche Initiativen, auch nicht-kommerzieller Natur.
Die Kennzahlen des dritten Quartals bei Bertelsmann: Der Umsatz lag nach neun Monaten bei 11,45 Milliarden Euro (11,42 Mrd. im Vorjahr). Das Operating EBITDA erreichte 1,47 Milliarden (1,43) und das Operating EBIT 1,1 Milliarden Euro (1,09). "Wir können zur Umsetzung der Konzernstrategie in den nächsten Jahren mehrere Milliarden Euro investieren", kommentierte Judith Hartmann, die Finanzchefin des Unternehmens.
Weitere Highlights aus Gütersloher Sicht: BMG übernahm weitere Künstler, Penguin und Random House fusionierten, RTL Group baute Videogeschäft aus, G+J wurde Inhaltehaus, Arvato kaufte Finanzdienstleister Gothia. Allerdings dies nicht alles im dritten Quartal, sondern bereits davor.

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