„The Voice“: Starker Start in die Battles

Lag es am neuen Show-Detail, dem "Steal Deal"? "The Voice of Germany" hat in diesem Jahr beim Start in die Battles keine Zuschauer aus den Blind Auditions verloren. Mit 2,77 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 23,4% gab es sogar bessere Zahlen als vor einer Woche und den klaren Tagessieg. Im Gesamtpublikum gewann interessanterweise kein Prime-Time-Programm, sondern die ZDF-Serie "Notruf Hafenkante", "Die große Zeitreise-Show" mit Johannes B. Kerner war zu schwach.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. "The Voice of Germany" stabil stark
In den Vorjahren verabschiedeten sich nach der Phase der "Blind Auditions" regelmäßig Zuschauer von "The Voice". Das ist diesmal vorerst ausgeblieben, mit 4,08 Mio. Zuschauern und 13,3%, bzw. 2,77 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 23,4%. verzeichnet die Show trotz des Starts der Battle-Phase sehr stabile Zahlen. Die liegen zwar unter denen des Vorjahres, aber eine solche Abnutzungserscheinung lässt sich ja bei allen Castingshows erkennen. 23,4% sind für ProSieben auf jeden Fall weiterhin ein großer Erfolg. Im jungen Publikum gewann "The Voice" damit recht souverän den Tag – vor der 20.15-Uhr-Folge von "Cobra 11", die 2,22 Mio. auf gute 18,3% hievten. Sat.1 blieb mit "Criminal Minds" hingegen bei blassen 9,1% hängen.

2. Prime-Time-Programme von ARD und ZDF hinter "Cobra 11" und "The Voice"
Den Tagessieger im Gesamtpublikum haben wir schon genannt: 4,32 Mio. sahen am Vorabend die ZDF-Serie "Notruf Hafenkante" – ein Marktanteil von 15,6%. Knapp dahinter folgt die 19-Uhr-"heute"-Ausgabe mit 4,26 Mio. Das stärkste Prime-Time-Programm lief nicht etwa bei ARD oder ZDF, sondern bei RTL: Mit 4,15 Mio. Sehern schlug die 20.15-Uhr-Erstausstrahlung von "Alarm für Cobra 11" beide öffentlich-rechtlichen Prime-Time-Sendungen. Auch "The Voice of Germany" landete mit 4,08 Mio. und 13,3% noch davor. Im Ersten erreichten "Hubert und Staller" bei ihrem neuerlichen Prime-Time-Ausflug immerhin 3,96 Mio. Leute und solide 12,3%, "Die große Zeitreise-Show" mit Johannes B. Kerner blieb hingegen bei unschönen 3,49 Mio. und 10,8% hängen.

3. arte stark mit "Top of the Lake", "neo Magazin" legt zu
Bei den kleineren Sendern tat sich wie schon am Mittwoch u.a. arte hervor: Den Start der Serie "Top of the Lake" sahen dort um 20.15 Uhr 730.000 Leute – ein toller Marktanteil von 2,3%. Folge 2 wollten um 21.15 Uhr zwar 80.000 weniger sehen, der Marktanteil lag damit aber dennoch bei 2,1%. Episode 3 kam mit 590.000 auf noch bessere 2,6%. Etwas aufwärts ging es um 23 Uhr für das "neo Magazin" von Jan Böhmermann: Mit 70.000 Zuschauern waren 20.000 mehr dabei als bei der Premiere vor einer Woche, der Marktanteil lag dennoch bei weiterhin ausbaufähigen 0,4%. Im jungen Publikum entsprachen 40.000 14- bis 49-Jährige immerhin schon 0,6%.

4. Vox stark mit "Herr der Ringe", kabel eins schwach mit Fußball
Überraschend unschön sehen die Quoten der Europa League bei kabel eins aus – insbesondere im jungen Publikum. Nur 380.000 14- bis 49-Jährige wollten die erste Halbzeit des SC-Freiburg-Spiels in Estoril sehen – miserable 3,1%. In Durchgang 2 ging es zwar auf 480.000 und 5,0% hoch, doch auch ist das zu wenig. Einen Tick besser lief es im Gesamtpublikum: 1,21 Mio. bzw. 1,62 Mio. Fans entsprachen hier 3,8% und 6,7%. Bei den 14- bis 49-Jährigen holte unterdessen Vox deutlich bessere Zahlen: 1,06 Mio. hievten "Der Herr der Ringe – Die zwei Türm" auf gute 10,1%. RTL II kam mit den "Kochprofis" unterdessen auf 7,2%, mit dem "Frauentausch" auf 6,8%.

5. Illner holt mit Renten-Talk mehr als doppelt so viele Zuschauer wie Beckmann mit NSA
Bei den Talks waren die Machtverhältnisse am Donnerstag klar geregelt. Die Nummer 1 hieß hier ganz klar "maybrit illner". 2,65 Mio. sahen ihre Show zum Thema "Koalition der Wohltäter – Wer bezahlt die teuren Renten-Pläne?". Der Marktanteil lag damit bei 12,3% – ein ordentlicher Wert, der sich in die Reihe der guten Quoten der vergangenen Wochen einreiht. "Beckmann" erreichte mit seiner Sendung "Was wird aus Edward Snowden?", in die er u.a. Hans-Christian Ströbele eingeladen hatte, hingegen nur 1,15 Mio. Leute – enttäuschende 7,3%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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