Fünf Tipps für den perfekten Arbeitsdress

Nirgendwo anders gilt die Devise “Kleider machen Leute” so sehr wie im Berufsleben. Auch wenn die wenigsten Firmen einen strikten Dresscode vorschreiben, sind bestimmte Kleidungsrichtlinien im Joballtag ein ungeschriebenes Gesetz. Wer underdressed zur Arbeit erscheint, wirkt respektlos. Wer zu viel Rot trägt, wird schnell als aggressiv wahrgenommen. Mit welcher Kleidung punktet man beim Vorgesetzten? Und was tun im Fashion-Notfall? MEEDIA gibt Tipps.

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Auf die Farbe kommt es an
Farben beeinflussen unbewusst unsere Wahrnehmung. Wie genau, das hat das Recruitung-Portal HiredMYWay in einer Infografik zusammengestellt. Rot etwa treibt unseren Puls in die Höhe, strahlt Leidenschaft aus und lässt Sie schwerer wirken.

Vielleicht nicht die beste Farbe, um im Job-Interview von Ihren Qualitäten als besonnener Teamplayer zu überzeugen. Blau hingegen wirkt beruhigend. Im Berufsleben steht die Farbe für Loyalität und Kontrolle, eignet sich also ideal für ein Bewerbungsgespräch. Wer hingegen Schwarz trägt, will vor allem eines ausdrücken: Autorität.
Die 9-3-2-Regel
Vor allem für Frauen gelten härtere Regeln, was den Berufsdress angeht, als bei Männern. So gilt es als stilvoll, nicht mehr als neun Teile zu tragen. Dabei gelten Schuhe natürlich als ein Paar. Darüber hinaus sollten sie nicht mehr als drei Farben und zwei Muster miteinander kombinieren.
Der Fleck muss weg
Beim Mittagessen ist es passiert: Der Nachtisch ist durch ein Missgeschick auf dem Top gelandet. Während Frauen das Malheur noch kaschieren können, indem sie das Top unter einem Sakko verstecken, ist der Mann meist aufgeschmissen. Hier kann es durchaus hilfreich sein, immer ein Ersatzhemd im Büro vorrätig zu haben. Auch ein Sakko kann nicht schaden, wenn es einmal unerwartet auf einen Termin gehen muss.
Gute Kleidung als Zeichen von Respekt
Warum Männer und Frauen vor allem bei Terminen mit Außenstehenden gut gekleidet sind, hat einen guten Grund. Man will einen guten Eindruck hinterlassen und durch eine ausgeleierte Jeans oder ein schlabberiges T-Shirt nicht respektlos erscheinen. Doch dann sollten Sie sich fragen: Ist es ok, wenn ich meinen Kollegen im Büroalltag diesen Look zumute. Wer mit schmutziger oder abgenutzter Kleidung bei der Arbeit erscheint, drückt damit vor allem eines aus: Mir ist es nicht wichtig! Verhalten Sie sich besser professionell und trennen Beruf und Privates – auch im Kleiderschrank.

Bloß nicht zu sexy
Das bedeutet auch: Geizen Sie mit Ihren Reizen. Wer sich zu sexy kleidet im Job, strahlt keine Autorität aus. Trägt eine Frau Kleider, so sollten diesen mindestens eine Handlänge über dem Knie enden. Zudem kann es vorkommen, dass andere Frauen Sie als Konkurrenz wahrnehmen, wenn Sie sich allzu weiblich kleiden. Doch auch hier gibt es Ausnahmen. Generell gilt: Männer sind mit Anzug und Krawatte nie falsch beraten, Frauen können mit einem Hosenanzug oder dem klassischen Kostüm punkten. Wer aufsteigen will, sollte sich zudem am Kleidungsstil der Vorgesetzten orientieren. Frei nach dem Motto: “Zieh Dich für den Job an, den Du haben willst. Nicht für den, den Du hast.”

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