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Madsack: Anpfiff für Sportbuzzer.de

Bislang weitgehend unbemerkt von der Branchenöffentlichkeit hat die Mediengruppe Madsack das regionale Amateur-Fußballportal Sportbuzzer.de aufgebaut. Die Plattform versucht mit einem Mix aus redaktionellen und user-generated Inhalten das Spielgeschehen von allen deutschen Profi- und Hobby-Teams abzubilden. Dazu baut das Medienhaus aus Hannover auf die regionale Verwurzelung von 14 Lokal-Titeln und -Portalen.

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Das Entwicklungsteam um Chefredakteur Uwe Dulias und der Online-Geschäftsführerin Martina Lenk hat die Plattform gleich vom Start weg regional in hannover.sportbuzzer.de, brandenburg.sportbuzzer.de oder leipzig.sportbuzzer.de strukturiert.

Die Idee: eine Plattform, auf der die aktuellen Berichte und Liveticker über den Profifußball neben einem ähnlichen Angebot für möglichst viele Amateur-Ligen und -Teams stehen. Eine Kooperation mit dem DFB soll sicherstellen, dass rund eine Stunde nach Abpfiff alle Ergebnisse und Tabellen aller Ligapartien abrufbar sind.

Die Storys und Berichte zu den Profi-Teams liefern die Madsack-Redaktionen. Die Inhalte für die Hobby- und Freizeit-Kicker sollen die Nutzer selbst beisteuern. So hoffen die Hannoveraner, dass möglichst viele Mitglieder selbstständig Spielberichte und Nachrichten zu ihren Teams verfassen.

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Exakt an der Bruchstelle zwischen Profi-Inhalten und Amateur-Berichterstattung wird sich wohl auch entscheiden, ob die Plattform ein Erfolg wird oder nicht. Nur wenn es Madsack gelingt, genügend freiwillige Mitschreiber und –streiter zu motivieren, kann aus einer leblosen Fußball-Datenbank eine lebendige Community werden.

Seinen Namen verdankt die Seite einem netten Feature: Die Macher haben einfach das Buzzer-Prinzip aus Quizshows auf die Plattform übertragen. „Per Knopfdruck kann man so zu jedem Spiel ganz einfach seine Meinung äußern – mit einem Klick auf den Buzzer. Sechs Buzzer stehen zur Auswahl: Jubel, Drama, Wunder, Peinlich, Och nöö und Kopf hoch“.  

Als Beleg dafür, dass das Projekt funktionieren könnte, werten die Macher den Fakt, dass es ihnen nach nur wenigen Tagen gelang, bereits über 2.000 angemeldete Nutzer und über 6.000 Facebook-Fans zu gewinnen.

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