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Ralf Drescher wird neuer Dow Jones-Chef

Ralf Drescher, bisher Redaktionsleiter des Wall Street Journal Deutschland, wird Chefredakteur der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Knut Engelmann an. Er übernimmt ebenfalls die Chefredaktion von wsj.de, dem deutschen Online-Ableger des Wall Street Journal. Engelmann wechselte nach nur eineinhalb Jahren als Partner zum Beratungsunternehmen CNC in Frankfurt. Drescher kam zum Neustart von wsj.de vom Handelsblatt.

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Nach gebührlichem Abstand wird nun Drescher Engelmanns Posten übernehmen. Man habe die "strategische Entscheidung" getroffen, beide Einheiten – Dow Jones Newswires Deutschland und wsj.de – "aus einer Hand zu betrauen". Die entsprechende Pressemitteilung unterschlägt, dass diese strategische Entscheidung bereits zum Start von wsj.de mit der personalie Engelmann fiel. Der kam damals von der Nachrichtenagentur Reuters.
Der deutsche Online-Ableger des US-Wirtschaftsblattes hat seit dem Start zumindest noch keine Reichweitenträume erfüllt. Im September kam das Angebot, das teilweise kostenpflichtig ist, auf 800.184 Visits (IVW). Ein Aufwärtstrend ist nicht zu verzeichnen. Wie viele zahlende Abonnenten wsj.de hat, veröffentlicht das Mutterunternehmen nicht.
Thorold Baker, Europachef von Dow Jones, spricht von einer "erfolgreichen Strategie" und einem "dynamischen neuen Wirtschaftsmedium". Der Ansatz: Originäre Beiträge der deutschen Dow Jones-Redakteure mit übersetzten internationalen Stücken kombinieren. Der Besitzer von Dow Jones ist der Medienmagnat Rupert Murdoch.

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