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Englands Premier Cameron droht der Presse

Kritiker der britischen Regierung machen sich zunehmend Sorgen um die Pressefreiheit: Nachdem unter anderem der britische Guardian die Berichterstattung über die NSA-Affäre fortgesetzt hatte, warnte Premier David Cameron nun die Presse erneut davor, weiterhin "schädigende Materialien" zu veröffentlichen.

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Man wolle zwar keine gerichtlichen Verfügungen, Unterlassungsaufforderungen oder noch "härtere Maßnahmen" anwenden, so Cameron im Unterhaus. Doch falls die Presse kein "soziales Verantwortungsbewusstsein" zeigen würde, würde es sehr schwer für die Regierung, das tatenlos mitanzusehen.
Anlass für die Äußerung von Englands Premier war ein Bericht der Sun, wonach der britische Geheimdienst im Rahmen der Enthüllungen im NSA-Skandal Zielpersonen aus den Augen verloren hätte. Daraufhin hatten die Konservativen um eine Reaktion gebeten. Diese vermittelt zumindest das Gefühl, dass die Pressefreiheit Englands von Seiten der Regierung unter Beschuss steht.
Zuletzt war die Empörung darüber groß, dass Mitarbeiter des Guardians auf Anordnung der Regierung Festplatten mit Informationen zerstören mussten. England spielt in dem globalen Überwachungsskandal eine tragende Rolle und ließ durch seinen Geheimdienst GCHQ den Datenverkehr in Europa systematisch anzapfen.

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