Anzeige

stern punktet am Kiosk mit Christiane F.

Eine Woche nach dem historischen Tiefstwert hat sich der stern im Einzelverkauf wieder ein bisschen erholt. Mit 235.117 Kiosk-Käufern für Ausgabe 40/2013 gab es zwar kein Top-Ergebnis, aber immerhin das beste seit sechs Wochen und über 40.000 Käufer mehr als in der Vorwoche. Geschafft wurde das mit dem Titel "Christiane F. - Sie war das Kind vom Bahnhof Zoo". Der Focus erreichte unterdessen mit "Deutschlands Top-Anwälten", der Spiegel floppte mit dem Reich-Ranicki-Nachruf.

Anzeige

248.745 mal ging Der Spiegel 39/2013, der aktuellste, für den IVW-Zahlen vorliegen, über die Einzelverkaufs-Ladentische. Damit blieb er nicht nur unter den Ergebnissen der Vorwochen, er war auch der drittschwächste seit Start der IVW-Heftauflagenmessung Mitte der 1990er-Jahre. Der Nachruf auf Marcel Reich-Ranicki interessierte die breite Masse also nicht wirklich. Die Durchschnittswerte aus den vergangenen 12 Monaten (284.000), bzw. aus den vergangenen drei Monaten (296.000) wurde natürlich ebenfalls nicht erreicht.

Vergleichsweise besser lief es beim stern. Zwar erreicht auch er in dieser Heftauflagen-Woche nicht die Normalwerte der vergangenen 12 (248.000), bzw. drei Monate (238.000), aber immerhin schlug er die Zahlen der fünf Vorwochen und vor allem den historischen Minusrekord von 194.435 auf den das Magazin in der vorigen Woche gefallen war. 235.117 interessierten sich für die exklusiven Erinnerungen von Christiane F. – "Sie war das Kind vom Bahnhof Zoo".

Ähnlich nah an seine jüngsten Normalwerte kam der Focus heran: Mit "Deutschlands Top-Anwälte" erzielte Ausgabe 39/2013 einen Einzelverkauf von 85.917. Das ist zwar ein Ergebnis, das noch in den vergangenen Jahren eine Katastrophe gewesen wäre, doch inzwischen liegen die Durchschnittswerte der vergangenen 12 bzw. drei Monate eben nur noch bei 92.000 bzw. 83.000. 85.917 Einzelverkäufe können da als solides Ergebnis gewertet werden.

  

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige