„Jackass“-Opa stürmt die Kinocharts

Der Kinofilm der Stunde heißt "Jackass presents: Bad Grandpa". Der Film, in dem "Jackass"-Mastermind Johnny Knoxville einen Opa spielt, sammelte in den USA am Premieren-Wochenende 32,0 Mio. US-Dollar ein, führt damit sowohl dort als auch in Deutschland. Hierzulande kam der Film an den ersten Tagen auf 263.000 Zuschauer, war damit sogar besser als Vorgänger "Jackass 3D". Auch auf Platz 2 folgt ein Neuling: "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2" mit 244.000 Besuchern.

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Mathias Schweighöfers "Frau Ella" führte damit also nur eine Woche lang die Charts an, fiel mit immerhin weiteren 190.000 Zuschauern nun hinter "Jackass presents: Bad Grandpa" und "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2" zurück auf Rang 3. Wie stark die Zahl des neuen "Jackass"-Films einzuschätzen ist, wird klar, wenn man sich vor Augen führt, dass er in nicht einmal 300 Kinos angelaufen ist. Er erreichte damit also mehr als 900 Besucher pro Location. Der Animationsfilm "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2" sammelte seine 230.000 Zuschauer hingegen in rund 600 Kinos ein, also in doppelt so vielen wie "Jackass".

Als großer Flop muss hingegen der dritte große Neustart des Wochenendes gewertet werden: Nur 73.000 Leute wollten Harrison Ford in "Ender’s Game" sehen – angesichts von rund 400 Kinos, in denen der Sci-Fi-Film angelaufen ist, eine große Enttäuschung. Caroline Links "Exit Marrakech" erreichte ihre 58.000 Zuschauer in weniger als 200 Kinos – ein solider Start. Platz 4 geht diesmal an "Gravity", das mit weiteren 100.000 Zuschauern inzwischen die Mio.-Marke geknackt haben könnte.

Auch in den USA führt Neuling "Jackass presents: Bad Grandpa" nun die Charts an: Die erreichten 32,0 Mio. US-Dollar Umsatz sind hier allerdings deutlich weniger als die 50,5 Mio. des Vorgängers "Jackass 3D". Immerhin: Johnny Knoxville schlug damit Dauerbrenner "Gravity", der nach drei Wochen auf Platz 1 nun zurück fiel. Mit weiteren 20,3 Mio. US-Dollar Umsatz sprang der Film aber beinahe schon über die 200-Mio.-Marke, ist damit einer der großen Hits des Kinojahres. Heftig gefloppt ist hingegen Ridley Scotts "The Counselor", der trotz Brad Pitt, Cameron Diaz, Penelope Cruz und Javier Bardem nur ganze 8,0 Mio. US-Dollar umsetzte.

In den Welt-Charts musste sich "Jackass" hingegen "Gravity" geschlagen geben. Zum Einen bleibt "Gravity" mit einem Umsatz von 36,6 Mio. US-Dollar außerhalb der USA einfach zu stark. Zum anderen lief "Jackass presents: Bad Grandpa" aber auch erst in 16 Ländern abseits der USA an, kam dort auf 8,1 Mio. Insgesamt spielte "Gravity" am Wochenende weltweit also 56,9 Mio. US-Dollar ein, steigerte sich damit sogar noch einmal und liegt insgesamt nun schon bei 364,2 Mio. US-Dollar. U.a. trug ein fabelhafter Start in Frankreich zu dem Ergebnis bei. "Jackass" folgt mit 40,1 Mio. US-Dollar vor "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2" (24,0 Mio.).

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