Konstantin “schimpft” mit  Wowereit

Auf dem Publishers Summit des Verbands Deutscher Zeitschriften Verleger (VDZ) trat auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit auf und ließ einen launigen Spruch über Verlegersohn Konstantin Neven DuMont los. Wenn ankündige, sich auf Immobilien konzentrieren zu wollen, sei in der Familie “etwas schief gelaufen”. Beim clap-club kontert Konstantin nun mit einem offenen Brief an Wowereit: “Ich muss mit Ihnen aber auch schimpfen.”

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Das komplette Zitat Wowereits beim VDZ-Summit lautet: “Wenn ein Verlegersohn in Interviews verkündet, erst einmal lieber in Immobilien zu investieren und irgendwann vielleicht mal wieder in eine Zeitung, dann ist in dieser Familie etwas schief gelaufen.” Damit kann er nur Konstantin Neven DuMont gemeint haben. Der hatte zuvor im Umfeld der Medientage München bei Clap angekündigt, sich aus dem Mediengeschäft zurückzuziehen und nur noch in Immobilien zu machen.

Nun äußert sich der junge DuMont wiederum bei clap-club.de aus seinem Nordsee-Urlaub mit einem offenen Brief an Klaus Wowereit. Der mache als “Chefvermarkter der Hauptstadt” zwar einen “tollen Job”, er müsse aber auch mit ihm “schimpfen”: “In Sachen Familienunternehmen, Medien- oder Immobilienwirtschaft scheinen Sie sich unzureichend auszukennen.” Neven DuMont fragt, ob Wowereit nicht mitbekommen habe, “dass es mit dem privat finanzierten Qualitätsjournalismus seit Jahren bergab geht?”

Dann folgt noch Schelte für Wowereits Management-Künste in Sachen Berliner Großflughafen. Das nächste mal, wenn er etwas in Sachen Medien, Familienunternehmen oder Immobilien wissen wolle, könne er sich auch gerne direkt an ihn wenden, so Konstantin Neven DuMont zu Klaus Wowereit.

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