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Zentralisierungsgedanken bei der MOZ

Bei der Märkischen Oderzeitung in Frankfurt/Oder gibt es offenbar Bestrebungen, den überregionalen Mantelteil künftig teilweise aus Berlin zuliefern zu lassen. Das berichtet Newsroom.de. Andreas Simmet, der Geschäftsführer des Märkischen Verlags- und Druckhauses bestätigte, dass es “Überlegungen” gebe. Von “Plänen” könne man aber nicht sprechen. Offenbar sucht der Verlag noch einen Kooperationspartner für eine gemeinsame Mantel-Redaktion in der Hauptstadt.

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Obwohl es angeblich noch keine Pläne gibt, sollen bereits Mitte nächstes Jahr Teile der überregionalen Berichterstattung der MOZ aus der Hauptstadt kommen. Nicht betroffen von den Umzugs-Gedanken sollen laut Newsroom.de Mantelredakteure sein, die sich um Regionalseiten kümmern. Für die kommende Woche sei eine Mitarbeiterversammlung zum Thema angesetzt.

Die Märkische Oderzeitung gehört zur Neuen Pressegesellschaft Ulm, die auch die Südwest Presse herausgibt. Die Märkische Oderzeitung beschäftigt aktuell 98 Redakteure und erscheint in zwölf Lokalausgaben. Die verkaufte Auflage beläuft sich auf 80.914 Exemplare.

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Dass Regional- und Lokalzeitungen keinen eigenständigen überregionalen Teil mehr produzieren, liegt im Trend. Nicht zuletzt die Funke Gruppe hat bereits vor einiger Zeit in Essen eine Zentralredaktion für überregionale Inhalte eingerichtet, die alle NRW-Zeitungen der Gruppe beliefert.

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