Apple: Neues iPad Air, kostenloses Mavericks

Bei der mit Spannung erwarteten Apple-Keynote enthüllte das Management des iKonzerns wie erwartet neue Tablets, MacBooks und seinen Hochleistungs-Computer Mac Pro. Das iPad wurde gleich zweimal erneuert: einmal als verschlanktes iPad Air, einmal als aufgewertetes iPad mini mit Retina Display. Die hohe Bepreisung des zweitumsatzstärksten Apple-Produkts schlug Börsianern jedoch erneut auf den Magen. Dafür überrascht Apple bei der Software: Sie wird weitgehend kostenlos.

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Bei der mit Spannung erwarteten Apple-Keynote enthüllte das Management des iKonzerns wie erwartet neue Tablets, MacBooks und seinen Hochleistungs-Computer Mac Pro.  Das iPad wurde gleich zweimal erneuert: einmal als verschlanktes iPad Air, einmal als aufgewertetes iPad mini mit Retina Display. Die hohe Bepreisung des zweitumsatzstärksten Apple-Produkts schlug Börsianern jedoch erneut auf den Magen. Dafür überrascht Apple bei der Software: Sie wird weitgehend kostenlos.

Viel los im Moscone Center in San Francisco: Unter dem Slogan "We still have a lot to cover" hatte der wertvollste Konzern der Welt nur sechs Wochen nach der Vorstellung neuer iPhones zu einem erneuten Presseevent geladen. Die nach dem Smartphone-Bestseller zweit- und drittwichtigsten Konzernsäulen wurden einer Generalüberholung unterzogen.

Zunächst einmal die Mac-Sparte: Wie erwartet stellt Apple seinen Hochleistungsrechner MacPro vor, auf den es bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni eine Vorschau gegeben hatte. Stolze 2999 Dollar wird das neue Macintosh-Kraftpaket kosten, aber erst im Dezember ausgeliefert werden. Schneller geht es bei den MacBooks zur Sache: Die im vergangenen Jahr mit einem Retina-Display hochgerüstete Pro-Serie wurde in der Akku- und Prozessor-Leistung verbessert – und um 200 Dollar im Preis gesenkt. Das Einstiegsmodell des MacBook Pro ist nun bereits ab 1299 Dollar erhältlich.

Neue Modelle: iPad Air und iPad mini mit Retina Display

Fast keine preislichen Zugeständnisse machte Apple dagegen in seiner Tabletsparte. Einzige Vergünstigung: Das iPad mini kostet in der Einstiegsversion nun 299 statt 329 Dollar. Das Nachfolgemodell wurde unterdessen mit einem Retina Display ausgestattet, kostet aber stolze 100 Dollar mehr.

Dafür ist das 9,7 Zoll große klassische iPad preislich stabil geblieben, weckt aber optisch neue Begehrlichkeiten: Es ist weitaus schlanker geworden. Weil es nur noch 471 Gramm wiegt und keine 8 Millimeter mehr dick ist, hat Apple seinem Tablet-Bestseller einen neuen Namen verpasst: Das iPad der fünften Generation heißt iPad Air.

Betriebssystem Mavericks wird kostenlos

Einen bemerkenswerten Kurswechsel hat Apple dagegen in seiner Softwaresparte vollzogen. Das Betriebssystem Mac OS X, für das Apple bis weit ins vergangene Jahrzehnt knapp 100 Dollar / Euro verlangte und dann schrittweise sein Pricing auf 30 und zuletzt 24 Dollar senkte, wird nun kostenlos – und zwar ab sofort! Apple-Nutzer können das neue Betriebssystem bereits jetzt herunterladen.  

Der alte Rivale Microsoft sieht damit noch ein bisschen älter aus: Sein Herzstück Windows bietet Redmond bekanntermaßen weiter hochpreisig feil – 199 Dollar kostet die Einstiegsversion.

Auch Office- und Kreativ-Software iWork und iLife komplett überarbeitet

Auch bei der Office-Software kommen Apple-Kunden weitaus günstiger weg: Neukäufer eines Macs bekommen Apples komplett überarbeitete Office-Software iWork (Pages, Keynote und Numbers) ebenso wie Kreativ-Anwendung iLife (iPhoto, iMovie, GarageBand) nun schon kostenlos. Die einzelnen Programme könnten ansonsten einzeln über den AppStore erworben werden – für iOS-Geräte und Bestandskunden sind die kostenlos.

Anleger reagierten auf das Produktfeuerwerk indes weitgehend unbeeindruckt. In einem leicht anziehendenMarkt gab die Apple-Aktie zum Handelsschluss rund einen Dollar auf 520 Dollar ab. Gegenüber früheren Keynotes, bei denen Anteilsscheine von Apple reflexartig abverkauft wurden, stellt das indes schon eine leichte Verbesserung dar.

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