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Münster-„Tatort“ knackt erneut 12-Mio.-Marke

Zum dritten Mal in Folge übersprangen die Münsteraner "Tatort"-Ermittler Thiel und Boerne die Traumquoten-Hürde von 12 Mio. Zuschauern. 12,44 Mio. sahen ihren neuesten Fall "Die chinesische Prinzessin" am Sonntagabend. Einen neuen Rekord gab es damit aber nicht, die 12,99 Mio. für "Summ, Summ, Summ" im März blieben unberührt. Auch im jungen Publikum siegte der ARD-Krimi, schlug dabei sogar die Free-TV-Premiere von "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten".

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Drittstärkster "Tatort" der vergangenen 20 Jahre
Wie erfolgreich die Münsteraner Ermittler weiterhin sind, zeigt der Blick auf die vergangenen Jahre. Die 12,44 Mio. Zuschauer sind zwar kein neuer Rekord für das Duo, doch sie sind der drittbeste Wert aller "Tatorte" der vergangenen 20 Jahre. Den Rekord in dieser Zeitperiode halten ebenfalls die Münsteraner – mit den 12,99 Mio. des Roland-Kaiser-"Tatorts" "Summ, Summ, Summ", dahinter folgt Til Schweigers Debüt "Willkommen in Hamburg" mit 12,74 Mio. Sehern. Bei den 14- bis 49-Jährigen wird deutlich, warum der "Tatort" nicht ganz an seinen Rekord heran kam: Hier sahen 3,95 Mio. 14- bis 49-Jährige "Die chinesische Prinzessin", "Summ, Summ, Summ" kam im März noch auf 4,32 Mio. und "Willkommen in Hamburg" zuvor auf sogar 5,25 Mio. Offenbar haben sich einige junge Zuschauer für die "Pirates of the Caribbean" entschieden – zu viele für einen neuen "Tatort"-Rekord.

2. Jack Sparrow vs. Frank Thiel: ProSieben verpasst Tagessieg im jungen Publikum
3,48 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich für "Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten" – ein toller Marktanteil von 25,6%. Dennoch verlor die Free-TV-Premiere des zwei Jahre alten Blockbusters den Sonntag, denn für Frank Thiel und Karl-Friedrich Boerne interessierten sich noch ein paar mehr als für Jack Sparrow. 3,95 Mio. junge Zuschauer schalteten den "Tatort" im Ersten ein – stolze 26,1%. Das Erste und ProSieben dominierten damit den Abend im jungen Publikum deutlich, die Nummer 3 der Prime Time war Sat.1-Serie "Navy CIS" mit 1,84 Mio. und 12,3%. Im Gesamtpublikum musste sich ProSieben um 20.15 Uhr neben dem Ersten auch noch dem ZDF geschlagen geben: 4,97 Mio. sahen "Katie Fforde: Diagnose Liebe".

3. "Günther Jauch" holt mit Kirchen-Talk zweitbesten Wert des Jahres
Vor einer Woche sahen 5,55 Mio. Günther Jauchs Talk zu den Verschwendungen in Limburg, diesmal zog das Thema "Heilige Millionen – wozu braucht die Kirche so viel Geld?" im direkten Anschluss an den Münster-"Tatort" sogar 6,18 Mio. Leute an – starke 21,3%. Für Jauch war das die zweitbeste Zuschauerzahl des laufenden Jahres, nur "Der Fall des Uli Hoeneß" lockte im April mit 6,70 Mio. Zuschauern ein noch größeres Publikum an. Im Gesamtpublikum sicherte sich Das Erste am Sonntag damit einen Dreifach-Sieg, denn zwischen dem "Tatort" und "Günther Jauch" landete noch die 20-Uhr-"Tagesschau" mit 7,84 Mio. Neugierigen.

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4. RTL-Prime-Time schwach, Sat.1 verliert von Stunde zu Stunde
Die beiden anderen großen Privatsender erreichten im Abendprogramm recht durchmischte Ergebnisse. So blieb RTL mit der Komödie "So spielt das Leben" und 1,39 Mio. 14- bis 49-Jährigen bei schwachen 9,7% hängen, "Spiegel TV" rauschte danach auf 7,8% hinunter. Sat.1 hingegen startete mit "Navy CIS" gut in den Abend, verlor danach aber von Stunde zu Stunde Marktanteile. Immerhin 1,84 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die Serie um 20.15 Uhr trotz starker Konkurrenz aus "Tatort" und "Pirates of the Caribbean" – ein Marktanteil von 12,3%. "Navy CIS: L.A." erzielte danach mit 1,40 Mio. noch solide 9,8%, "Homeland" fiel mit 660.000 jungen Zuschauern leider auf 8,4%.

5. Zweite Privat-TV-Liga bleibt blass, Sky recht stark mit "Hobbit"-Premiere
Vox, RTL II und kabel eins blieben unterdessen in der Prime Time allesamt unter dem Soll. Am besten hielt sich dabei noch RTL II, wo um 20.15 Uhr 870.000 14- bis 49-Jährige "Schindlers Liste" einschalteten und auf solide 6,8% hievten. "Grill den Henssler" sahen bei Vox hingegen nur 830.000 – unbefriedigende 6,4%. Bei kabel eins erreichte die "K1 Reportage spezial" sogar nur 410.000 junge Zuschauer – miserable 2,8%. Vergleichsweise zufriedener wird Sky sein. Der Pay-TV-Betreiber zeigte trotz "Tatort" und "Pirates of the Caribbean" die TV-Premiere von "Der Hobbit – Eine unerwartete Reise" – und erreichte damit immerhin 350.000 Gesamt-Zuschauer (1,1%), sowie 250.000 14- bis 49-Jährige (1,9%).

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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