Konstantin kehrt Mediengeschäft den Rücken

Konstantin Neven DuMont verabschiedet sich aus dem Mediengeschäft. Den Machern der Medienzeitschrift Clap hat er verraten, dass er seine Nachhaltigkeits- und Ratgeberplattform im Internet, Evidero.de, verkauft hat, und zwar an die Kölner Programmier Internet-Agentur Webpard. Neven DuMonts Firma KNDM behält allerdings noch einen Minderheitsanteil von 20%. Nun will sich der Sohn vom Kölner Groß-Verleger Alfred Neven DuMont beruflich auf Immobiliengeschäfte konzentrieren.

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Einen gut sechsstelligen Betrag habe er in Evidero investiert, verriet Konstantin Neven DuMont den Clap-Machern. Wahrscheinlich sei die Zeit “einfach auch nicht reif gewesen, um mit so einem Ding Geld zu verdienen”, wird er zitiert. Der Rückzug aus dem schwierigen Medien-Business hatte sich bei Konstantin Neven DuMont bereits seit einigen Tagen angedeutet. Am 8. Oktober schrieb er bei Facebook: “Ich hatte ja immer geglaubt, dass die digitale Revolution die Welt verbessern würde. Jetzt weiß ich’s nicht mehr so genau.” Aktuell twitterte er: “Wer exzellente Unterstützung im Immobilien- oder Medienbereich benötigt, wird bei uns zu fairen Preisen fündig.” Mit Verweis auf seine Website www.kndm.de.

Der junge Neven DuMont ist schon seit längerem parallel zu seinen Web-Aktivitäten auch im Immobiliengeschäft aktiv. Er habe mit der Projektentwicklung, Sanierung und Vermietung von Wohnraum angefangen “um mit etwas Erfolg zu haben, das nicht vom Internet platt gemacht wird. Das wird in 30 Jahren auch noch laufen.” Klingt ein alles ein wenig nach Resignation. Am heutigen Mittwoch wird Konstantin Neven DuMont von den Clap-Machern auf der Clap-Couch bei den Münchner Medientagen von 15.15 bis 15.45 Uhr interviewt.

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