Burda Style startet in den USA

Das gedruckte Burda Style-Magazin gibt es seit dem heutigen Dienstag nun auch in den USA. Aus einheimischer Sicht exportieren die Offenburger damit einen ihrer größten Traditions-Titel nun auch in die Staaten. Aus US-Sicht allerdings verlängert der deutsche Verlag ein erfolgreiches Online-Projekt jetzt an den Kiosk. Denn in den USA gehört die Plattform Burdastyle.com zu den größten Online-Mode- und Näh-Communities des Landes.

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Burdastyle.com zählt mittlerweile mehr als 850.000 Mitglieder und verzeichnet monatlich rund sieben Millionen Seitenaufrufe. Unter der Marke werden in den USA bereits Nähkurse, Videocontent, Veranstaltungen, Bücher und E-Books angeboten.

Für das gedruckte Heft arbeitet Burda International in den USA mit F+W Media zusammen. Die neue Ausgabe enthält über 40 Nähmuster (20 als Beilage zum Herausnehmen und 20 als Download), Nähtipps und -techniken sowie aktuelle Modetrends. Das Magazin soll vierteljährlich erscheinen. Der Preis beträgt 14,99 Dollar.

„Wir bringen dem nordamerikanischen Publikum aktuelle Modetrends und die angesagtesten Schnitte der Saison. Sowohl geübte Schneiderinnen als auch Anfängerinnen finden bei uns Anregung und Inspiration“, sagt Nähexpertin Denise Wild, Redaktionsleiterin von BurdaStyle USA. „Damit folgen wir der Vision des Originals, das seit 1949 auf der ganzen Welt als erstes Nähmagazin für Fashion und Style bekannt ist“.

Manuela Kampp-Wirtz, die Geschäftsführerin der Burda Style Group, ergänzt, dass die Marke das Erbe des ganzen Unternehmens verkörpern würde und noch immer ein „zentrales Element unserer Aktivitäten auf der ganzen Welt“ sei. „Deshalb sind wir sehr glücklich, dass Burda Style nun nach Amerika kommt, um die sehr erfolgreiche Onlinecommunity zu begleiten. Wir freuen uns darauf, zukünftig noch mehr 360-Grad-Produkte für nähbegeisterte Userinnen zu entwickeln“.

In Deutschland hat das monatliche Magazin zur Zeit eine relativ stabile Auflage. Im zweiten Quartal lag der Gesamtverkauf bei 136.605 Exemplaren. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 1,21 Prozent.

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