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Studie: Xing bei Personalern extrem beliebt

Wenn Personal-Manager im Web nach geeigneten Kandidaten für ihr Unternehmen suchen, dann nutzen sie mit Abstand am häufigsten das Job-Portal Xing. Das hat eine aktuelle, repräsentative Forsa-Umfrage ergeben, die im August unter 101 Personalern durchgeführt worden war. Demnach greifen 62 Prozent der Befragten auf Xing zurück, während der Zweitgenannte – eine klassische Jobbörse – nur von 15 Prozent genannt wurde. Die nächste Job-Plattform bekam nur drei Prozent der Stimmen.

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XING kommt somit viermal häufiger zum Einsatz als das nächste Tool und zwanzig Mal häufiger als das nächste berufliche Online-Netzwerk. Für die Betreiber bestätigt die Umfrage den Trend hin zum sogenannten „Active Sourcing“, also der direkten Ansprache von Kandidaten durch die Personaler oder Recruiter im Auftrag eines Unternehmens. Laut Forsa bestätigen 77 Prozent der befragten Experten, dass Fachkräfte heutzutage vermehrt vom Unternehmen angesprochen werden anstatt sich selbst zu bewerben.
Auch Social Media ist enorm wichtig geworden für die Arbeit von Personalern. Immer mehr Headhunter fahnden auch bei Facebook & Co. nach potenziellen Mitarbeitern. Im MEEDIA-Interview erklärte Joachim Schossau vom Social-Recruiting-Spezialisten BBRecruiting, worauf man bei seinen Netzwerk-Profilen achten sollte: "Die Anzahl der qualifizierten Angebote im Postfach ist heute ein guter Gradmesser, ob man sich über seinen beruflicher Werdegang Gedanken machen muss."
Soziale Netzwerke sind laut Forsa-Studie bei der Kontaktaufnahme die am häufigsten eingesetzten Instrumente und rangieren mit einem Ergebnis von 39 Prozent noch vor der eigenen Datenbank des Personalers mit 28 Prozent. Wenn es um die Frage der Qualität der Kandidaten geht, liegen die Internet-Plattformen und die eigenen Datenbanken der Personaler offbar etwa gleichauf. Von den Personalberatern, die angeben, über Soziale Netzwerke die qualitativ besten Kandidaten zu finden, sagen 58%, dass Xing die qualitativ besten Kandidaten liefert. Der Zweitplatzierte wurde von 24% der Befragten genannt. Andere berufliche Netzwerke als XING wurden von keinem der Befragten erwähnt.

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