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Springer/Funke-Deal: Kartellamt prüft bis 2014

Der Verkauf der Frauen- und TV-Zeitschriften sowie der Regionalzeitungen von Axel Springer an die Funke Mediengruppe wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr abgeschlossen werden können. Das Bundeskartellamt hat ein Hauptprüfungsverfahren eingeleitet, das bis zum 10. Januar 2014 dauern soll. Bei Springer zeigte man sich nicht überrascht. Man habe ein solches Verfahren erwartet, hieß es. Trotzdem stand die Aktie der Medienhauses zwischenzeitlich unter Druck.

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Nach Bekanntgabe der Pläne des Kartellamts gab die Axel-Springer-Aktie zwischenzeitlich um bis zu 4,3% nach. Die Axel Springer AG will für knapp eine Milliarde Euro das Hamburger Abendblatt, die Berliner Morgenpost, die Hörzu, TV Digital, Bild der Frau, Frau von heute und Bildwoche an die Funke Mediengruppe aus Essen verkaufen. 
Springer konzentriert sich im klassischen Mediengeschäft dann nur noch auf die beiden Marken Bild und Welt. Sollten die Wettbewerbshüter Auflagen für den Deal erlassen, wäre es an der Funke-Seite, diese zu erfüllen, sagte ein Analyst der DZ-Bank gegenüber Reuters.
Neben dem Verkauf wollen Springer und Funke außerdem gemeinsame Vermarktungs- und Vertriebs-Joint-Ventures gründen. Auch darauf will das Kartellamt einen Blick werfen.

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