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IVW: alle wichtigen Online- und Mobile-Zahlen

Immer mehr Anbieter lassen auch ihre Mobile-Zahlen von der IVW messen und ausweisen. Im September kamen u.a. wetter.com, Focus Online und die beliebte Fußball-App iLiga hinzu - alle drei sprangen direkt in die Mobile-Top-15. Im Gesamt-Ranking aus Mobile und herkömmlichem Netz bleibt T-Online die Nummer 1 vor eBay und Bild.de, zu den wenigen Verlierern des Monats gehören jahreszeitenbedingt u.a. Fußball-, Wetter- und Reise-Angebote, Zuwächse gab es vor allem beim Thema Nachrichten.

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386,7 Mio. Visits erreichten im September die zahlreichen unter dem Dach von T-Online zusammen gefassten Websites und Apps. Damit führt man recht souverän vor eBay, das fast 70 Mio. Visits weniger verzeichnet. Aber: Der Online-Marktplatz lässt derzeit noch keine mobilen Daten von der IVW messen. Sollte das in Zukunft getan werden. wird es an der Spitze spannender. Auf den weiteren Plätzen des Rankings folgen mit Bild.de und Spiegel Online die stärksten Nachrichtenmarken, sowie mit Yahoo und MSN zwei Generalisten-Portale.

Deutliche Zuwächse gab es in der Top 25 für wetter.com und Focus Online. Allerdings liegt das vornehmlich daran, dass die mobilen Ableger des Duos erstmals mitgezählt wurden. Ohne diese mobilen Zahlen läge wetter.com sogar im Minus. Focus Online hingegen gewann auch mit den reinen Online-Zahlen mehr als 10% hinzu, ebenso wie Süddeutsche.de und Zeit Online. Ein Faktor beim Wachstum der News-Websites war die Bundestagswahl. Eine gesonderte Analyse zum Nachrichtenmarkt finden Sie übrigens an dieser Stelle.

Besucher verloren haben im September u.a. die Sport-Angebote kicker und Sport1, die Euphorie vom Saisonbeginn der Fußball-Ligen hat sich bei den Fans ein bisschen abgeschwächt. Noch deutlicher verloren haben die Spiele-Anbieter Curse und Bigpoint, die einen Großteil ihres Traffics ohnehin im Ausland machen.

Auch auf den Rängen 26 bis 50 gibt es zwei Anbieter, die ihre Mobile-Premiere feiern: transfermarkt.de und Das Örtliche. Das Fußball-Portal transfermarkt.de büßte trotz der 5,5 Mio. mobilen Visits Traffic ein, denn auf der stationären Website verlor man satte 7,9 Mio. Besuche. Tragisch ist das allerdings nicht, eher normal. Denn immer dann, wenn die sommerlichen und winterlichen Transferfenster im Fußball schließen, büßt transfermarkt.de Traffic ein.

Zu den Verlierern in dieser zweiten Hälfte der Top 50 gehören zudem vor allem Fanpop, holidaycheck, yasni.de und Xing. Bei Xing fehlen in diesem Monat aus technischen Gründen allerdings die Mobile-Zahlen – wären die dabei, wäre das Minus zumindest kleiner ausgefallen. Zulegen konnten ohne Mobile-Sondereffekte u.a. FAZ.net, finanzen.net und heise online.

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Bei den reinen Online-Zahlen ist der Abstand zwischen T-Online und eBay deutlich geringer, die Reihenfolge auf den ersten sechs Plätzen ist ansonsten identisch mit der im Gesamt-Ranking. Auf Platz 11 zeigt sich der erwähnte Verlust von wetter.com, der insgesamt durch die neu hinzu gekommenen Mobile-Visits ausgeglichen wurden.

In den reinen Mobile-Charts finden sich diesmal gleich vier New Entries: wetter.com, Focus Online, die beliebte Fußball-App iLiga und radio.de. Diese Tatsache zeigt, dass die IVW-Ausweisung der Mobile-Daten an Akzeptanz gewinnt, weitere prominente Anbieter dürften Monat für Monat folgen. Der große Erfolg von wetter.com zeigt zudem, dass das Wetter eine Killer-Applikation auf Smartphones ist. Nie ging es schneller, sich jederzeit über den örtlichen Wetterbericht zu informieren als mit Wetter-Apps. Mehr als 50 Mio. Visits erzielte wetter.com mit Apps und mobiler Website.

iLiga ist nun das populärste mobile Angebot ohne Gegenstück im stationären Web. Angeführt wird das Mobile-Ranking weiterhin von Bild.de, dahinter hat Spiegel Online den kicker überholt, der ebenso wie T-Online, Sport1, Vodafone.de und goFeminin leicht gegenüber dem August verlor. Gräßte Gewinner: n-tv.de, Die Welt und Süddeutsche.de.

Spiegel Online findet sich zudem in allen drei Aufsteiger-Top-5-Tabellen des Monats. Das Gesamt-Ranking wird dabei dank der neuen Mobile-Zahlen von Focus Online angeführt – ohne diesen Sondereffekt läge hier eBay vorn. Der Onlinemarkt führt dafür im reinen Online-Aufsteiger-Ranking vor Spiegel Online und Focus Online, die Mobile-Liste dominieren Spiegel online, n-tv.de und Bild.de.

Die deutlichsten Verluste verzeichneten im September online – und damit auch im Gesamt-Ranking – Bigpoint.dom und Curse. Ebenfalls mit dicken Minuszeichen versehen sind wetter.com und WeterOnline – im Herbst schauen die Leute nunmal nicht so gern aufs Wetter wie im Sommer. Die größten mobilen Verluste gab es für kicker, T-Online und Sport1.

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