Miley Cyrus: Fast-Nacktbilder und Twitter-Beef

Die große Miley-Show geht in die nächste Runde: Die umtriebige Skandalnudel tut weiter das, was sie am besten kann – provozieren. Das gelingt der 20-Jährigen fraglos am besten visuell: Starfotograf Terry Richardson veröffentliche gestern neue Bilder des früheren Kinderstars, die die Grenzen des guten Geschmacks erneut bedenklich ausreizen. Doch das reicht ja nicht: Für Nachschlag sorgte Cyrus in einem Twitter-Beef mit der irischen Rocksängerin Sinead O’Connor, die sich zuvor um Miley sorgte.

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Man muss Miley Cyrus eines lassen: Sie testet komplett schmerzfrei ihre Grenzen aus. Jede Woche – aber auch wirklich: jede Woche – legt die 20-Jährige mit PR in eigener Sache nach. Nach dem bemerkenswerten Auftritt bei den MTV Music Video Awards folgte ein Video, in dem sie spärlich bekleidet auf einer Abrissbirne herumturnte.    

Wenig später folgte mit „23“ die nächste Singleauskopplung, in der die frühere „Hannah Montana“-Darstellerin mit Gangsta-Rappern erneut so knapp wie möglich bekleidet durchs Video prollte. Im Interview mit dem Rolling Stone reflektiert die Tochter des früheren Country Stars Billy Ray Cyrus dann über das Ausmaß des Interesses an ihr („ich sollte mich gerade nicht googlen“) – und ließ sich währenddessen tätowieren.

Miley im Borat-Outfit: Hemmungslose Foto-Session mit Terry Richardson

Nun schafft Cyrus neue Fakten. Das sind einerseits neue Fotos, die das Image der umtriebigen Skandalnudel auf das nächste Level heben. Was genau beim Shooting mit Starfotograf Terry Richardson konsumiert wurde – man weiß es nicht. Zu sehen ist etwa eine geöffnete Bierdose, die sie breitbeinig in eindeutiger Pose platziert. Und ein Top, das unten verlängert aussieht eine Miley Cyrus’ Variante des Borat-Outfits.  Nichts wirklich Überraschendes also.

Doch die Popsirene, die Britney Spears allen Ernstes ihr großes Vorbild nennt, sucht auch in Schriftform die große Bühne. Tatsächlich kam die optische Ähnlichkeit zu Sinead O’Connor in „Wrecking Ball“ wohl nicht von ungefähr: Auch auf Twitter arbeitet sich Cyrus nun an der früheren irischen Pop-Ikone ab.

Sinead O’Connor macht sich „ernsthaft Sorgen“

Vorausgegangen war ein offener Brief der 46-Jährigen, die Cyrus vorwarf, sich zu prostituieren. Sie mache sich „ernsthaft Sorgen“, warum Cyrus es cool finde, nackt auf Abrissbirnen herumzuturnen und Vorschlaghammer abzulecken.  Die Musikindustrie sei eine „gefährliche Welt“, vor der sie „beschützt“ werden müsse.

Was Cyrus von den fragwürdigen Mutterinstinkten der 46-Jährigen hielt, war auf Twitter nachzulesen: Dort postete sie zwei Jahre alte Tweets von der damals offenkundig psychisch schwer angeschlagenen Irin, die öffentlich nach einem Psychiater suchte. O’Connor wollte davon nun nichts mehr wissen und erklärte auf ihrer Facebook-Seite, wie suche derzeit keine psychatrische Hilfe und habe stattdessen ihre Anwälte eingeschaltet, um gegen Cyrus vorzugehen.

Und Miley? Teilt immerhin in weniger als 140 Zeichen mit, dass sie keine Zeit für offene Briefe habe, da sie Saturday Night Life moderieren werde. Gesprächsbereit aber wäre sie: „Wenn Du mich treffen willst, dann lass mich das in Deinem nächsten Brief wissen“, twitterte Cyrus in der Nacht. Man kann sicher sein: Die Miley-Mania wird weitergehen.

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