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„Kennste, Kennste“: Mario Barth twittert

Prominenter Neuzugang auf Twitter: Comedia-Megastar Mario Barth hat nun auch den 140-Zeichen-Dienst für sich entdeckt. Die Mitgliedschaft erscheint so naheliegend wie überfällig – schließlich ist Twitter selbst voll von mitteilsamen Witzerzählern, die nach dem nächsten Retweet schielen. Was läge also näher als Schenkelklopfer vom Berufskomiker, der mit seinen Kalauern ganze Stadien ausverkauft? Allein: Twitterer der ersten Stunde reagieren gar nicht freundlich über den neusten Mitstreiter.

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Die deutsche Twitter-Community hat ein neues designiertes Schwergewicht in ihren Reihen: "Herzlich Willkommen auf Twitter, @mariobarth!", begrüßte der deutsche Ableger des 140-Zeichen-Dienstes sein neustes prominentes Mitglied.

Die Freude über den Neuzugang hielt sich indes in den eigenen Reigen arg in Grenzen: "Leute. Mario Barth ist auf Twitter. Es ist vorbei. Lasst uns die Sachen packen und weiterziehen", twitterte mit PickiHH eine der Pionierinnen des sozialen Mediums. "Mario Barth als Spam melden", lästerte eine andere Nutzerin.

Twitterer sind Mario Barth nicht unähnlich: "Alles für einen Lacher"

Die Ablehnung kommt nicht von ungefähr. Die Faszination des 140 Zeichen-Dienstes besteht nicht in zuletzt im Wetteifern seiner Mitglieder um die meisten Retweets. Immer wieder ist bei Großereignissen wie der Bundestagswahl oder der vorangegangen TV-Debatte zu beobachten, wie sich Twitterer beim Versuch nach Kalauern überbieten.

So streitbar Mario Barth mit seinem prolligen Humor sein mag – insgeheim eifern Twitterer dem 40-jährigen Berufskomiker dann doch nach. "Alles für einen Lacher", lautet die heimliche Gebrauchsanweisung des 140-Zeichen-Dienstes, den der Spiegel einst so treffend als "Schwatzbude" bezeichnete.

Spät dran: "Hallo liebe Faninin & Fans"

Erstaunlicherweise hält sich der Berliner Witze-Erzähler auf seinem neuen Kommunikationskanal bislang zurück. Ganze sechs Tweets sind seit dem Start vor zwei Tagen in Mario Barths Twitter-Account zu lesen – drei davon sind Retweets. Die anderen drei PR-Maßnahmen in eigener Sache.

"Hallo liebe Faninin & Fans, ab sofort versorge ich Euch auch hier mit Neuigkeiten! Freue mich auf viele #Follower! :)", twitterte Barth am Montag zu Eröffnung. Rund 3.000 Verfolger sind es bisher geworden – ein Bruchteil der Anhängerschaft von Facebook, wo es Barth auf immerhin schon 1,4 Millionen Fans bringt.

Einen Schwank, der keiner ist,  erzählte Barth unterdessen bar orthographischer Regeln dort seinen Facebook-Freunden, um diese Begebenheit ums Zu-spät-Kommen dann per Facebook-Link auch gleich seinen Followern auf Twitter mitzuteilen. Ganz kann man sich des Symbolcharakters nicht erwehren: Wer zu spät kommt, denn bestrafen die Follower…

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