Blackout beim ZDF-„Morgenmagazin“

Erst probt die US-Regierung den "Shutdown", dann legt das Zweite nach: Eigentlich wird das “Morgenmagazin” abwechselnd von ARD und ZDF produziert. Doch heute morgen flimmerte um 6 Uhr erst eine “Entschuldigen Sie die Störung”-Tafel über den Bildschirm, anschließend brachte die ARD eine Japan-Doku, das ZDF eine Dokumentation über Kuba. Was war passiert? Die Auflösung folgte kurz vor sieben Uhr auf Twitter: Im Hauptstadtstudio des ZDF war der Strom ausgefallen - somit konnte kein Signal rausgehen.

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Im Anschluss um sieben Uhr klärte “ZDF heute” auf: „Falls Sie das Moma vermissen: Sie sind nicht zu spät aufgestanden.“ Zunächst war das “MoMa” noch um 5.30 Uhr regulär auf Sendung gegangen. Um 7.06 Uhr twitterte das Morgenmagazin mit einer Portion Humor: “#Breaking: Wir sind wieder sendefähig. Gleich geht es weiter… Noch einen Moment Geduld. #ZDFmoma” Um 7.15 Uhr dann die Entwarnung via Twitter: “Da sind wir wieder — mit Strom. Wir entschuldigen uns für den Ausfall.”

Ab 7.13 Uhr verlief die Sendung bis neun Uhr pannenfrei. Immerhin brachte es offenbar Moderator Mitri Sirin noch zu etwas Twitterruhm, den das “MoMa”-Team kurzerhand zum Mann des Morgens kürte.
Ein Vorfall im April zeigte schon einmal eindrücklich, wie anfällig die TV-Sendetechnik doch offenbar ist. Damals fiel die 8-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" aus, nachdem ein Mitarbeiter kollabiert war.

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