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Blumencron: neuer Job, neues Twitter-Ich

Offiziell fängt der Ex-Spiegel-Boss Mathias Müller von Blumencron erst am 1. Oktober bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Doch schon ab dem heutigen Montag, scheint der neue Digital-Chef in der Main-Metropole durchzustarten. Am Morgen feierte zumindest schon einmal ein frischer Twitter-Account seine Posting-Premiere zum neuen Arbeitsplatz Premiere. Neben vielen Glückwünschen von Medienkollegen gab es auch einen bissigen Kommentar.

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Berater Thomas Knüwer schrieb auf Twitter: „Nein! @mtblumencron ist auf Twitter. Irgendwann macht der nochmal was mit Internet“. Tatsächlich ist von Blumencron nicht ganz so frisch beim Microblogging-Dienst wie sein erster Tweet („Goodbye Hamburg. Good morning Frankfurt! May the force be with us…“) erahnen lässt. Bereits zu seiner Spiegel-Zeit hatte der Chefredakteur einen Zwitscher-Account – allerdings eher im Geheimen. Unter dem Twitter-Namen @Moonxings firmierte von Blumencron damals bei Twitter. Er hatte kein Profilfoto, keinen einzigen Tweet abgesetzt und folgt nur 85 Leuten.

Die Zeiten scheinen sich nun zu ändern. Immerhin folgt der passionierte Segler bereits 66 Leuten und hat ja auch schon einen Tweet abgesetzt. Ein Kickstart sieht anders aus, aber das kann ja noch werden. Auch sein neuer FAZ-Kollege Frank Schirrmacher brauchte Zeit, um mit dem US-Dienst warm zu werden, gehört mittlerweile aber zu den fleißigen Medien-Twitterern.

Viele Journalisten-Kollegen freuen sich zumindest schon einmal über den Zwitscher-Neustart des Ex-Spiegel-Online-Chefs. Sein ehemaliger Co-Chefredakteur beim Web-Portal, Neu-Spiegel-Chef Wolfgang Büchner, twitterte bereits „Good Luck“, Ex-Zeit-Online-Chef Wolfang Blau wünscht „alles Gute“ und Zeit Online-Boss Jochen Wegner „einen guten Start“.

Für einen kurzen Moment der Verwirrung sorgte die Frage, ob der Twitter-Account auch wirklich echt ist. Spiegel-Reporter und langjähriger von Blumencron-Kollege Cordt Schnibben bestätigte aber mittlerweile die Authentizität.

In Frankfurt soll der Ex-Hamburger „die Verantwortung für die Weiterentwicklung sämtlicher digitaler Angebote der FAZ“ übernehmen. Da wäre es ein höchst kontraproduktives Signal, wenn der neue kluge Web-Kopf nicht selbst und gut erkennbar bei Twitter aktiv ist.

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