Anzeige

Studie belegt zunehmende Boulevardisierung der Dritten

Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, aus der der Spiegel vorab zitiert, lässt Zweifel daran aufkommen, dass die dritten Programme ihren Programmauftrag voll erfüllen. So hätten Untersuchungen etwa ergeben, dass der Sendebetrieb nur durch eine hohe Wiederholungsrate von 40 Prozent aufrecht erhalten werden könne.

Anzeige
Anzeige

Darüber hinaus läge sich der reine Informationsanteil bei rund 40 Prozent. Und das auch nur, weil die Dritten sich zu Ratgeber-Sendern mit hohem Service-Anteil entwickelt hätten. Fasse man den Begriff enger, also Information über politische Vorgänge und andere Themen von gesellschaftlicher Relevanz, läge der Anteil an der Berichterstattung nur noch bei rund zehn Prozent.
Kurios: Die Studie kommt nicht nur zu dem Schluss, dass etwa der NDR und SWR eine zunehmende Boulevardisierung erfahren hätten und sich in der Art zu berichten an den Privaten orientiere. Viel mehr würden die Dritten die Privaten im Anteil der Human-Touch-Berichterstattung noch übertrumpfen. Fänden sich bei RTL bei 14 Prozent der gesendeten Inhalte solche Human-Touch-Themen und bei Sat.1 und Ard acht Prozent, erzähle der NDR 21 Prozent seiner Beiträge auf diese Art. "Auch der SWR liegt mit einem Anteilswert von 15 Prozent über den Werten für die privaten Programme", so eine Erkenntnis der Studie.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*