Die Miley-Mania geht weiter

Man muss ein bisschen Angst bekommen um Miley Cyrus. Jede Woche – wirklich jede Woche – präsentiert die 20-jährige Skandalnudel einen neuen Scoop mit Fremdschäm-Qualitäten. Nach dem gruseligen VMA-Auftritt war vor der nackten Schaukelei auf einer Abrissbrine im Video von „Wrecking Ball“. Nun posiert die frühere Hannah Montana-Darstellerin entblößt auf dem neuen Rolling Stone und legt mit „23“ gleich das nächste Video nach, in dem sie schmerzfrei die Highschool-Göre gibt. Ach, Miley.

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Die Tochter des früheren Country-Superstars Billy Ray Cyrus macht da weiter, wo sie gerade aufgehört hat: nackt und mit einem weiteren Video. Das jedoch in zwei verschiedenen Teilen: Da ist einmal die nächste Single-Auskopplung „23“, die schon von Titel her ein sichtbarer Seitenhieb auf Country-Ikone Tylor Swift ist, deren letztes Album „22“ hieß.

Cyrus gibt wie Swift in früheren Videos das Highschool-Mädchen – nur eben als komplett aufgeprollte HipHop-Variante. Flankiert von Gangsta-Rappern räkelt sich Miley Cyrus erneut so knapp wie möglich bekleidet durchs Video – das jedoch auffallend in den Vereinsfarben der Chicago Bulls.

Die Chicago Bulls? Nun macht alles einen Sinn: "23" ist eine heimliche Hymne an den wohl größten Basketballer aller Zeiten – Michael Jordan, der bei den Chicago Bulls eben diese Rückennummer trug. Genau das macht Cyrus Jordan nun nach: Sie posiert auf einem Basketballkorb und fällt immer wieder durch eindeutig zweideutige Posen in künstlich verknappten Club-Kluft auf.

Popstars schlagen sich auf Cyrus’ Seite

Und dann ist da noch das Cover des neuen Rolling Stone, auf dem die frühere Hannah Montana-Darstellerin natürlich gar nichts trägt. Man sieht Miley am Rande eines Pools mit einem neuen Tattoo, einem fürchterlichen Anflug von verheultem Make-up und natürlich die obligatorisch ausgestreckte Zunge.  

Die Pose hat durchaus Programm: Nach Wochen der verbalen Tiefschläge geht die 20-Jährige im Interview nun in die Offensive. „Ehrlich gesagt: Das war nur die MTV-Version“, erzählt Cyrus über ihren VMA-Auftritt. „Wir hätten noch viel weiter gehen können.“

Reue klingt anders. Und glaubt man illustren Branchenkollegen ist diese Eigenschaft auch gar nicht nötig. „Es gibt aktuell nicht viele Künstler, an die ich mehr glaube als an dich“, soll Rap-Superstar Kanye West allen Ernstes gesagt haben. Man kann Miley vorwerfen, was man will – die bedient die Medien exzellent. Ooops, wir schreiben schon wieder über sie.

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