Viele Unternehmen verbieten weiterhin Facebook

Mehr Produktivität durch Social-Media-Sperren: Während des Aufkommens von Facebook und Co. in Deutschland war vor einigen Jahren eine hitzige Debatte entbrannt, ob und warum Arbeitgeber die Rechner ihrer Angestellten für Social Networks sperren sollen oder nicht. Mit der zunehmenden Einkehr von Facebook in den Mainstream lockerten immer mehr Firmen ihre Social-Media-Regeln. Aber Zahlen aus den USA belegen: Viele Unternehmen verbieten ihren Arbeitern nach wie vor den Zugang zu Facebook und Co..

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Neuen Berechnungen zufolge sind es sogar rund 20 Prozent der arbeitenden amerikanischen Bevölkerung, die während der Arbeitszeit nicht auf Seiten wie Facebook, Twitter oder YouTube zugreifen darf. Die Zahlen dafür stammen vom Statistikdienstleister Statista, der für eine Umfrage Statements von 1.021 Halb- und Vollzeit-Angestellten eingeholt hat.

Spitzenreiter unter den verbotenen Seiten ist Facebook mit 19,4 Prozent, gefolgt von Twitter mit 15,1 Prozent und YouTube mit 13,7 Prozent. Aber auch Pinterest, LinkedIn, Webmailer wie Gmail und Yahoo und weitere Social-Media-Dienste stehen weiterhin bei vielen Firmen auf der schwarzen Liste. Das Argument, dass Social Networks die Produktivität senken würden, lässt sich allerdings nicht eindeutig belegen. Auch wenn einige Untersuchungen Facebook als Arbeitszeitkiller Nummer eins werten, kommen andere zu der Erkenntnis, dass Social Media die Produktivität sogar erhöhen kann.

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