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iPhone-Verkäufe: Apples Befreiungsschlag

Eine Woche lang ließ Apple seine Fans im Unklaren, wie groß die Nachfrage nach den neuen iPhones denn nun tatsächlich sei. Die Antwort kam gestern mit Fanfare: gigantisch! Unglaubliche 9 Millionen iPhones verkaufte der wertvollste Konzern der Welt zwischen Freitag und Sonntag. Gegenüber dem Vorjahreswert des iPhone 5 entsprach das einer sagenhaften Steigerung von 80 Prozent. Das iPhone 5s war dabei weitaus gefragter als das günstigere Plastik-Modell. Tim Cook korrigierte daraufhin die Umsatzprognose nach oben.

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Eine Woche lang ließ Apple seine Fans im Unklaren, wie groß die Nachfrage nach den neuen iPhones denn nun tatsächlich sei. Die Antwort kam gestern mit Fanfare: gigantisch! Unglaubliche 9 Millionen iPhones verkaufte der wertvollste Konzern der Welt zwischen Freitag  und Sonntag. Gegenüber dem Vorjahreswert des iPhone 5 entsprach das einer sagenhaften Steigerung von 80 Prozent. Das iPhone 5s war dabei weitaus gefragter als das günstigere Plastik-Modell. Tim Cook korrigierte daraufhin die Umsatzprognose nach oben.

Triumphale Rückkehr nach einem problematischen Geschäftsjahr: Apple hat sich gestern wieder als der Über-Konzern gezeigt, der der Technologiepionier über ein Jahrzehnt bis zum Launch des iPhone 5 war. Verkaufserwartungen konnte Cupertino gewöhnlich spielend pulverisieren – so auch gestern.

Nach einer Woche des Bangens veröffentlichte der mit Abstand wertvollste Konzern der Welt wie erwartet vor Handelsstart die Absätze für das erste Verkaufswochenende der neuen iPhones. 5 Millionen Geräte hatte Apple im Vorjahr noch verkauft – diese Marke galt es in jedem Fall zu reißen, wenn Cupertino nicht in neues Gerede über ein Ende des Wachstums verstrickt werden wollte. 6 Millionen? So lagen die Schätzungen von Staranalyst Gene Munster. 7 Millionen? Waren die optimistischsten Flüsterschätzungen von Bloggern.

Fast so viele neue iPhones verkauft wie Samsung Galaxy S4 in ersten Monat

Bekannt gab Apple gestern um punktgenau 14.30 Uhr deutscher Zeit: 9 Millionen verkaufte iPhones in gerade mal drei Tagen! Das entsprach nicht nur einer Steigerung von enormen 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sondern verdeutlicht auch das Nachfrage-Plus im Vergleich zum großen Rivalen Samsung. Die Südkoreaner hatten im Frühjahr für den Verkauf von 10 Millionen Einheiten ihres Flaggschiffs Galaxy S4 einen Monat gebraucht.

Eine detaillierte Aufteilung der iPhones nach den beiden neuen Modellen nahm Apple indes nicht vor. Konzernchef Cook räumte allerdings ein, dass das Premium-Modell iPhone 5s bereits ausverkauft und erst wieder im Oktober lieferbar sei. Nach Angaben der Marktforscher Localystics liegt die Kundennachfrage in den USA im Verhältnis 3,4 zu eins beim iPhone 5s; weltweit steigt das Verhältnis zwischen dem teuren und dem bunten iPhone sogar auf den Faktor 3,7.    

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Tim Cook revidiert Umsatzausblick nach oben

Ist das nun der Wendepunkt nach einem Geschäftsjahr voller enttäuschter Erwartungen? Die Antwort dürfte Apple erst nachhaltig Ende Januar geben können, wenn der iPhone-Hersteller Rechenschaft über das wichtigste Quartal des Jahres abgibt – das Weihnachtsgeschäft. Erste Hinweise werden allerdings bereits Ende Oktober im Ausblick auf das laufende Quartal erwartet.

Für das am Samstag zu Ende gehende vierte und letzte Quartal des Geschäftsjahres 2013 hob Tim Cook gestern schon mal den Daumen. Er teilte mit, dass die Umsätze im September-Quartal am oberen Ende des eigenen Ausblicks von 34 bis 37 Milliarden Dollar liegen würde. Auch die Gewinnmarge befinde sich im oberen Bereich der Spanne zwischen 36 und 37 Prozent.

Anleger reagierten euphorisiert auf die unerwarteten Neuigkeiten, nachdem sie nach der Keynote und in der vergangenen Woche nach der ausbleibenden Pressemeldung über die Höhe der iPhone 5c-Vorbestellungen die Aktie in der Spitze um 60 Dollar auf 446 Dollar abverkauft hatten. Gestern flirteten die Anteilsscheine von Apple nun schon wieder mit der 500 Dollar-Marke, um mit einem Plus von 23 Dollar oder 5 Prozent bei 491 Dollar aus dem Handel zu gehen. Seit Januar notiert die Apple-Aktie aber immer noch um 8 Prozent im negativen Terrain.    

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