Sky: Schalke und Bayern holen Saisonrekord

Starkes Interesse am Topspiel des Bundesliga-Wochenendes: 1,22 Mio. Fans sahen am Samstagvorabend das 0:4 von Schalke 04 gegen den FC Bayern bei Sky. Damit war es das erfolgreichste Bundesliga-Einzelmatch beim Pay-TV-Anbieter seit dem Spiel zwischen Bayern und Dortmund im Dezember 2012. Durch die starken Zahlen kämpften sich die beiden Clubs in der Bundesliga-Quoten-Tabelle auf die Ränge 2 und 3 vor, es führt weiterhin Borussia Dortmund.

Anzeige

Der 6. Spieltag der noch frischen Saison begann am Freitag mit dem Match zwischen Mönchengladbach und Braunschweig. 440.000 Fans sahen zu – ein ordentlicher Freitags-Wert. Am Samstagnachmittag schalteten dann 1,16 Mio. Sky ein – Kneipen-Besucher und Sky-Go-Nutzer wie immer nicht mitgezählt. Der Marktanteil sprang damit auf erneut grandiose 9,8%. Die meisten der 1,16 Mio. Fans, nämlich 750.000, entschieden sich dabei für die Konferenz.

Die restlichen Zuschauer verteilten sich auf die fünf Einzelspiele: 180.000 sahen Nürnberg-Dortmund, 140.000 Hamburg-Bremen, 60.000 Hannover-Augsburg, 30.000 Mainz-Leverkusen und nur 10.000 Wolfsburg-Hoffenheim. Die Top-Quote des Spieltages gab es dann aber um 18.30 Uhr mit den 1,22 Mio. Fans, die den hohen Bayern-Sieg auf Schalke sahen – wie gesagt ein neuer Saisonrekord für Einzelspiele. Unschön lief es erneut für "Samstag Live!": Nur 30.000 waren dabei – miese 0,1%.

Schließlich der Sonntag: Der bescherte 370.000 Zuschauern das Spiel zwischen dem SC Freiburg und Hertha BSC, Stuttgart und Frankfurt sahen danach 470.00 zu. Keine allzu tollen Sonntags-Zahlen, allerdings interessierten sich insbesondere während des zweiten Matches die meisten TV-Zuschauer auch für die Bundestagswahl und nicht für Fußball. Unter der Wahl litt auch "Sky90", das mit 100.000 Interessierten und 0,3% ebenfalls unter dem Normalniveau der Sendung blieb.

In der von MEEDIA auf Basis der Einzelmatch-Quoten errechneten Bundesliga-Tabelle machen Bayern München und Schalke 04 einen Sprung von 5 auf 2, bzw. 7 auf 3. Ganz vorn bleibt noch Borussia Dortmund. Der Club profitiert bisher noch davon, dass man seltener am Samstag um 15.30 Uhr in Konkurrenz zu anderen Spielen antreten musste. Das gilt noch stärker für die Vereine auf 5 und 6: Braunschweig und Stuttgart spielte erst einmal am Samstagnachmittag – geschieht das öfter, dürften beide etwas nach unten sacken. Nach oben ging es unterdessen auch für den SC Freiburg, Plätze verloren hat der HSV, Letzter bleibt der VfL Wolfsburg.

In der etwas faireren Tabelle, in der nur die Samstagnachmittags-Spiele gewertet wurden, führt der FC Bayern nun vor Borussia Dortmund. Auch der Hamburger SV machte hier einen Sprung. Auf dem letzten Platz hier: der SC Freiburg.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige